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Taliban-Führer Mansour "wahrscheinlich getötet"

Der Taliban-Chef soll bei Luftangriff getötet worden sein
Der Taliban-Chef soll bei Luftangriff getötet worden sein
Der Führer der radikalislamischen Taliban in Afghanistan, Mullah Akhtar Mansour, ist möglicherweise bei einem US-Angriff getötet worden: Der Führer der Extremistenmiliz sei bei einem gezielten Drohnenbeschuss "wahrscheinlich" ums Leben gekommen, teilte ein US-Regierungsvertreter am Samstag in Washington mit. Präsident Barack Obama habe den Angriff persönlich angeordnet.


Den Angaben aus Washington zufolge ereignete sich der Angriff in einer abgelegenen Region Pakistans nahe der Grenze zu Afghanistan. Mansour sei mit einem zweiten Mann in einem Auto unterwegs gewesen, als das Geschoß einschlug. Auch der zweite Mann sei wahrscheinlich tot.

Mansour hatte als Nachfolger von Taliban-Führer Mullah Omar die Führung der radikalislamischen Miliz übernommen. Die afghanische Regierung hatte Ende vergangenen Jahres seinen Tod vermeldet; dies war aber von den Taliban dementiert worden.

Seine Tötung wäre es der spektakulärste Erfolg im Kampf gegen radikale Islamisten seit der US-Kommandoaktion gegen Al-Kaida-Chef Osama bin Laden vor fünf Jahren im pakistanischen Abbottabad. Taliban-Angriffe verbreiten in Afghanistan seit Jahren eine Atmosphäre der Unsicherheit. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der UNO mehr als 3.500 Zivilisten in dem Konflikt getötet.

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