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Taiwans Ex-Präsident Chen Shui-bian wegen Korruption angeklagt

Gegen den früheren taiwanesischen Präsidenten Chen Shui-bian ist am Freitag Anklage wegen Korruption erhoben worden. Es ist das erste Mal in der Geschichte der "Republik China", dass ein Präsident vor Gericht gestellt wird.

Der im Mai aus dem Amt geschiedene Chen Shui-bian wurde der Unterschlagung, Bestechlichkeit und Geldwäsche angeklagt, wie Staatsanwalt Chen Yun-nan in Taipeh ankündigte. Er wolle “die höchste Strafe” für den Ex-Präsidenten, der keinerlei Reue zeige. Das geforderte Strafmaß wurde nicht genannt.

Mitangeklagt sind seine Frau Wu Shu-chen, sein Sohn und die Schwiegertochter sowie zehn andere Verwandte und Mitarbeiter. Während die Gattin des Ex-Präsidenten ebenfalls hoch bestraft werden soll, forderte der Staatsanwalt geringere Strafen für die anderen Angeklagten, die mit den Ermittlern zusammengearbeitet hätten. Die Korruptionsvorwürfe waren bereits während der Amtszeit des Präsidenten, der Taiwan von 2000 bis 2008 geführt hatte, bekanntgeworden, doch genoss Chen Shui-bian durch sein Amt noch Immunität.

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