Tadellose Dressurleistung

Harald Ambros hat am Montag im Vielseitigkeitsbewerb der Reiter in Markopoulo auf Miss Ferrari die beste Dressurleistung des österreichischen Quintetts geboten und sich mit 54 Fehlerpunkten auf dem 32. Rang platziert.

Die Equipe, für die drei Reiter gewertet werden, rangierte vor der Geländeprüfung am Dienstag an der zehnten Stelle (175,0). Bundestrainer Horst Karsten war mit den Leistungen beim ersten Olympia-Antreten einer Mannschaft seit München 1972 insgesamt zufrieden. Spitzenreiter waren Großbritannien (113,20) bzw. Europameister Nicolas Touzaint (FRA/29,40).

Ambros erfüllte trotz des starken Windes seine eigenen Erwartungen. „Die Dressur ist mir ideal geglückt, so wie ich es gewollt habe”, freute sich der 24-jährige Student der Zahnmedizin. Auch Karsten lobte die Leistung des Oberösterreichers und seiner erst neunjährigen irischen Stute, einem der jüngsten Pferde im Feld. „Sie kommt mit ihren Gangarten gut an und kann in den kommenden Jahren ganz vorne mitreiten.” Für die Querfeldein-Prüfung ist Ambros optimistisch. „Ich werde einen Mittelweg zwischen Angriff und Sicherheit wählen, je nachdem wie die ersten Hindernisse klappen”, sagte der Europameister der Young Rider 2001.

Hinter Ambros, der mit Österreichs Team EM-Fünfter war, folgten Andreas Zehrer (Rämmi Dämmi) und Harald Siegl (Gigant) auf den Plätzen 43 und 45. Harald Riedl war mit dem in der Dressur nervösen Foxy vorerst 48., nachdem er am Montag einen Auftaktfehler dank seiner Routine gut weg gesteckt hat.

Am Dienstag sind eine Geländestrecke zum Aufwärmen und danach die 5.700 m lange Querfeldeinprüfung mit 45 Sprüngen über feste Hindernisse zu bewältigen, die den Österreichern grundsätzlich mehr liegt als die Dressur.

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