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Syrien-Friedensgespräche in Kasachstan beginnen

UNO-Delegierter Staffan de Mistura nimmt teil
UNO-Delegierter Staffan de Mistura nimmt teil ©APA (AFP)
Nach monatelangen heftigen Kämpfen und der vollständigen Eroberung Aleppos durch das Regime haben am Montag neue Syrien-Gespräche in Kasachstans Hauptstadt Astana begonnen. Regime und Rebellen werden dort Teilnehmern zufolge zunächst nicht am gleichen Tisch sitzen. Inhaltlich soll es zunächst um die Stärkung der brüchigen Waffenruhe in dem Bürgerkriegsland gehen.

“Ich bin zuversichtlich, dass Astana die notwendigen Grundlagen für alle beteiligten Parteien schaffen wird, um eine passende Lösung für die syrische Krise zu finden”, sagte der Außenminister Kasachstans, Kairat Abdrakhmanov, am Montag zur Eröffnung der Verhandlungen.

Zunächst keine direkten Gespräche

Für die bewaffnete Opposition nehmen Vertreter von mehr als einem Dutzend Rebellengruppen an den Verhandlungen teil. Verhandlungsführer der Regierungsgegner ist der Rebellenführer Mohammed Alloush. Die Regierungsdelegation wird vom syrischen UNO-Botschafter Bashar al-Jaafari geleitet.

Konfliktparteien in Syrien und deren Verbündete in der Region und international
Konfliktparteien in Syrien und deren Verbündete in der Region und international ©Konfliktparteien in Syrien und deren Verbündete in der Region und international

Unmittelbar vor Beginn der Konferenz erteilten die syrischen Rebellen direkten Gespräche mit der Regierung eine Absage. Bei der ersten Verhandlungsrunde in der kasachischen Hauptstadt werde es keine direkten Gespräche geben, sagte der Rebellensprecher Yahya al Aridi am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Zur Begründung sagte er, dass sich die syrische Regierung bisher nicht an die Ende Dezember vereinbarte Waffenruhe halte.

Friedensverhandlungen im Februar

Die Gespräche in Astana wurden unter der Federführung Russlands, der Türkei und des Iran vorbereitet. Neben der syrischen Regierung und der Opposition nimmt auch der UNO-Sondergesandte Staffan de Mistura an den Gesprächen teil. Formelle Friedensverhandlungen für Syrien unter der Schirmherrschaft der UNO sind für Februar in Genf geplant.

Die türkische Armee hat unterdessen nach eigenen Angaben bei einem Einsatz am Sonntag im Norden Syriens 65 Kämpfer der Extremisten-Miliz “Islamischer Staat” getötet. Die Türkei hatte vor fünf Monaten mit dem Einsatz gegen den IS auf syrischem Gebiet begonnen. Ziel ist es, die Islamisten aus dem Grenzgebiet zwischen beiden Staaten zu vertreiben.

Von dem seit der Jahreswende geltenden Waffenstillstand in dem Bürgerkriegsland ist der Kampf gegen einige extremistische Gruppen ausgenommen.

(APA/ag.)

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