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Symphonieorchester Vorarlberg startet in die Saison 2015/16

©VOL.AT/Hartinger
Feldkirch. Ein Potpourri aus musikalischen Meisterwerken und bekannten Dirigenten ist das Erfolgsrezept des Symphonieorchesters Vorarlberg (SOV), das in diesem Jahr sein 30. Jubiläum feiert.

In der Abo-Saison 2015/16 werden neben Chefdirigent Gerard Korsten der ehemalige Leiter des Mozarteumorchesters Salzburg, Hans Graf, der französische Dirigent Francois Leleux sowie der Schwede Ola Rudner am Pult stehen.

Musikalische Weltreise mit dem Ziel Vorarlberg

Das Programm spiegle eine abwechslungsreiche Reise durch die Welt der Musik, durch Länder und Landschaften sowie durch Stile und Formen, kündigten am Montag der frisch bestellte Orchesterpräsident Manfred Schnetzer und Geschäftsführer Thomas Heißbauer an. Beginnend mit großer österreichischer Klassik, führe der Zyklus über die “Neue Welt” der Romantik in die Moderne mit Werken des Amerikaners John Adams und des Vorarlbergers Thomas Thurnher.

Den Auftakt im erst kürzlich wiedereröffneten Montforthaus Feldkirch macht am 24. Oktober der in Oberösterreich geborene Hans Graf. Mit dem Wiener Starpianisten Till Fellner wird Graf das dritte Klavierkonzert Beethovens auf die Bühne bringen. Zudem stehen Schuberts sechste Symphonie sowie dessen Ouvertüre im italienischen Stil auf dem Programm.

Live-Mitschnitt als CD

Im Dezember wird das Symphonieorchester von Gerard Korsten dirigiert, der 2015 sein zehnjähriges Jubiläum als Chefdirigent des SOV feiert. Gemeinsam mit dem Apollon Musagete Quartett spielt das Symphonieorchester “Absolute Jest” des amerikanischen Komponisten John Adams sowie unter anderem Dvoraks neunte Symphonie “Aus der neuen Welt”. Ein Live-Mitschnitt dieses Konzertes soll in Zusammenarbeit mit dem ORF als CD veröffentlicht werden.

Die beiden Vorstellungen im Jänner 2016 eröffnet der “französische Magier der Oboe” und Dirigent Francois Leleux mit dem Pariser Charme der fröhlichen Jugend-Symphonie von Georges Bizet. Das anschließende Oboenkonzert des Romantikers Johann Nepomuk Hummel wird Leleux selbst als Solist bestreiten.

Dornbirner Komponist zu Ostern

Als Auftakt des vierten Abokonzerts gelangt zu Ostern 2016 ein Werk des Dornbirner Komponisten Thomas Thurnher zur Aufführung. Dirigieren wird erneut Gerard Korsten, als Solistin für den Abend konnte die Sopranistin Eva Mei gewonnen werden.

Zum Abschluss des Zyklus am 31. April und 1. Mai 2016 wird der schwedische Dirigent Ola Rudner gemeinsam mit dem Symphonieorchester musizieren. Unterstützt wird er dabei vom britischen Tenor Allan Clayton und dem österreichischen Hornisten Johannes Hinterholzer. Zur Aufführung gelangen unter anderem Werke von Beethoven und Benjamin Britten.

Die Zusammenarbeit mit dem Landestheater Vorarlberg für eine Opernproduktion wird auch in der Saison 2015/16 fortgesetzt. Nach “Carmen” nimmt sich das Symphonieorchester in elf Aufführungen ab 5. Februar 2016 Wolfgang Amadeus Mozarts “Die Entführung aus dem Serail” vor. Dirigieren wird die Oper Ingo Ingensand, Regie führt Sigrid Herzog, die am Landestheater bereits Lessings “Emilia Galotti” und Garcia Lorcas “Bluthochzeit” inszeniert hat.

Das 1984 gegründete Symphonieorchester Vorarlberg ist das einzige Landesorchester in Österreich ohne angestellte Musiker. Die Besetzung des “Projektorchesters” variiert zwischen 35 und 120 Profi-Musikern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Heimspielstätten sind das Festspielhaus Bregenz und das Montforthaus Feldkirch. (red/APA)

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