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Swiss-Flieger machte fünfstündige Zwangspause in der Luft

Der Flug musste abgebrochen werden
Der Flug musste abgebrochen werden ©APA (AFP/Archiv/Symbolbild)
Ein Airbus A330 der Swiss hat seine Reise nach New York am Freitagabend kurz nach dem Start in Zürich wegen eines Triebwerk-Problems abbrechen müssen. Vor der Landung in Zürich musste die Maschine mit 232 Personen an Board über fünf Stunden in der Luft Triebstoff verbrennen. An Bord des Airbus befanden sich 220 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder.

Die vollgetankte Maschine war für eine Landung unmittelbar nach dem Start zu schwer. Da dieser Flugzeugtyp keinen Treibstoff ablassen könne, müsse zuerst die entsprechende Menge an Kerosin verbrannt werden, bis die Maschine nach Zürich zurückkehren könne, teilte ein Swiss-Sprecher mit.

Der A330-343 war laut Angaben des Flughafens Zürich mit knapp vier Stunden Verspätung kurz nach 21.00 Uhr gestartet. Laut der Fluginformationsseite Flightradar24.com kreiste die Maschine zunächst über Süddeutschland bei Basel, später über dem Kanton Aargau und flog dann für weitere Runden in zwei Warteräume nahe München.

Sonderbewilligung

Einige Zeit nach 2.00 Uhr landete die Maschine schließlich wieder in Zürich. Der Flughafen erteilte der Swiss eine Sonderbewilligung für eine Landung innerhalb der Nachtflugsperre, wie der Swiss-Sprecher erklärte.

Für Passagiere und Besatzungsmitglieder bestand keinerlei Gefahr. Für die Fluggäste stünden in Zürich Hotelzimmer bereit, sodass diese ihre Reise am Samstag bei erster Gelegenheit fortsetzen könnten, hieß es.

(APA/ag.)

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