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SWE: Alternative Nobelpreise vergeben

Die diesjährigen Alternativen Nobelpreise („Right Livelihood Awards“) gehen unter anderem an den brasilianischen Bürgerrechtler Chico Whitaker Ferreira und den US-amerikanischen Antikriegsaktivisten Daniel Ellsberg (USA).

Weiter Preisträger sind die indische Frauenrechtlerin Ruth Manorama und das Internationale Poesie- Festival von Medellin in Kolumbien.

Die Preisträger gab Right-Livelihood-Gründer Jakob von Uexküll am Donnerstag in Stockholm bekannt. Die Alternativen Nobelpreise sind zusammen mit 2 Mio. Kronen (215.587 Euro) dotiert. Sie werden seit 1980 jedes Jahr vergeben.

In der Begründung der Jury hieß es zu Ellsberg, er habe durch sein Mitwirken an der Beendigung des Vietnam-Kriegs „Friede und Wahrheit an erste Stelle gereiht.“ Damit habe er „beträchtliches persönliches Risiko“ auf sich genommen. Er erhalte die Auszeichung weiters dafür, dass er sein Leben der Inspiration anderer gewidmet habe, seinem Beispiel zu folgen.

Der Publizist Daniel Ellsberg hatte 1971 mit der Veröffentlichung der „Pentagon Papiere“ der Bewegung gegen den Vietnamkrieg wesentlichen Auftrieb gegeben. Aus den Geheimpapieren ging damals hervor, dass die amerikanische Regierung über die Aussichten im Vietnamkrieg offenkundig die Unwahrheit sagte.

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