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SW jetzt auch sportlich am Ende

Casino SW Bregenz kassierte am Samstagabend zuhause gegen Wacker Tirol eine bittere 0:3- Niederlage. Das Tabellenschlusslicht hat nun acht Punkte Rückstand auf die vorletzten Salzburger.

Auch sportlich scheint Casino SW Bregenz endgültig am Ende. Das T-Mobile-Bundesliga-Schlusslicht ging gegen Wacker Tirol mit 0:3 (0:1) unter und liegt nun acht Punkte hinter Salzburg zurück.

Auf der Bregenzer Homepage war die Partie als das Spiel der letzten Chance bezeichnet worden – zumindest auf das sportliche bezogen. Die Meinungen der SW-Anhänger über die Tatsache, das Hans Grill Gehard Ströhle die Türe vor der Nase zugeschlagen hat, gingen nicht weit auseinander. Mit dem Transparent „Grill verpiss dich“ machten die Fan-Clubs ihren Unmut Luft. Die Mannschaft ließ sich vorerst aber nicht beirren.

„Turbulente Tage bei SW, aber wir müssen uns auf das Spiel konzentrieren“, ließ Stadionsprecher Daniel Braun wissen. Und vor allem U21-Teamspieler Alexander Hauser trieb den Tabellenletzten nach vorne. Kapitän Gunther Schepens fand die erste hochkarätige Chance vor, doch Tirols Torwart-Trainer Walter De Vora parierte. Im Gegenzug war es Wolfgang Mair, der Mathias Nagel prüfte (14.). Die Probleme der schwächsten Abwehr der Liga wurden nach 19 Minuten deutlich, als Hannes Aigner ungestörrt zum 0:1 einköpfte.

Das es auch im Sturm krankt, bewies Stefan Jansen, der bei einer Schepens-Hereingabe keine Reaktion zeigte, obwohl ein Tiroler vor der Ballannahme über seine eigenen Füße stolperte. Hauser, Spieler der ersten 45 Minuten, krönte seine Leistung mit einem satten Schuss ans Tiroler Gestänge (36.). Ein Tor hatte sich die Kornexl-Elf, die im Frühjahr noch einen Sieg wartet, aber auch eigentlich nicht verdient.

Nach dem Seitenwechsel machten die schwachen Nzuzi und Jansen dann Jan Ove Pedersen und Thomaz Pekala platz. Doch Mair nützte einen Konter zum 0:2 (54.) und Olumuyiba (57.) stellte in der selben Art und Weise auf 0: 3. Die Fan-Gesänge der mitgereisten 200 Wacker-Fans waren laut, doch die Beschimpfungen gegen die eigene Mannschaft auf Bregenzer Seite waren zeitweise lauter. Verständlich, denn das Niveau der schwarz-weißen Kicker näherte sich der Grasnarbe an. Spieler, die eigentlich als Verstärkung geholt wurden, passten sich nahtlos den anderen an. Währenddessen halte es „zweite Liga, Bregenz ist dabei“ aus dem Tiroler Fanblock. Wenn es denn wenigstens die zweite Liga wird.

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