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SW Bregenz hofft weiter

Casino SW Bregenz hat einen Teil der Nachreichungen für die Lizenz an die Bundesliga abgeschickt. Präsident Hans Grill steht mit seiner Unterschrift dafür gerade, dass die laufende Saison ausbilanziert ist.

In erster Instanz war Casino SW Bregenz die Lizenz für die Bundesligasaison 2005/06 nicht erteilt worden, nun hat der Klub fristgerecht Protest gegen die Entscheidung vom Senat 5 eingelegt und die fehlenden Unterlagen nachgereicht. Ein wesentlicher Teil der Nachforderungen blieb allerdings unerfüllt. Einen Hauptsponsor konnte der Klub nicht mehr fristgerecht präsentieren. “Wir haben uns auf die Verhandlungen mit Herrn Ströhle konzentriert. Durch seine Absage war es uns nicht mehr möglich, rasch zu reagieren”, so die Begründung von SW-Präsident Hans Grill. Bezüglich der gesendeten Unterlagen meinte er: “Die Bundesliga hat von uns den Nachweis zur Ausfinanzierung verlangt. Das haben wir getan, dafür bürge ich als Präsident.” Für die gescheiterten Verhandlungen mit Unternehmer Gerhard Ströhle wolle er sich aber nicht den “Schwarzen Peter” in die Schuhe schieben lassen.

Dass es bezüglich des fehlenden Hauptsponsors zu einer weiteren Lizenzverweigerung kommt, glaubt im Lager von SW Bregenz niemand. “Telefonisch haben wir grünes Licht dafür bekommen, dies bis Ende Mai nachzuholen”, erklärte Manager Sepp Kaiser. Jetzt soll das Ansuchen auf Aufschub noch schriftlich nachgeholt werden. Seitens der Bundes liga gab es für diese Behauptung keine Bestätigung. “Es gibt klare Fristen, die eingehalten werden müssen. Der Rahmen ist eng gesteckt”, so BL-Pressesprecher Christian Kircher auf “VN”-Anfrage, ohne näher auf die “Causa Bregenz” eingehen zu wollen.

Präsidentensuche
In Bregenz wird aber nicht nur ein Hauptsponsor gesucht, Hans Grill würde gerne auch einen Nachfolger finden. “Ich will den Klub geordnet übergeben”, so der Boss angesichts der bislang gescheiterten Versuche. Er jedenfalls werde den Verein nicht im Stich lassen. “Bevor wir in die Landesliga absteigen, muss ich es halt machen.” Unter “geordneter Übergabe” verstehe er auch die finanzielle Absicherung, dass die laufenden Rückzahlungen an Gebietskrankenkasse, Finanzamt und für das Klublokal in Höhe von 767.000 Euro übernommen werden.

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