Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Susanne Marosch mit 50. Russ-Preis geehrt

Preisträgerin Susanne Marosch
Preisträgerin Susanne Marosch ©VOL.AT/Steurer
Für ihr Engagement wurde Susanne Marosch mit dem Dr. Toni-und-Rosa-Russ-Preis und -Ring ausgezeichnet. Ihr gratulierten VN-Herausgeber Eugen A. Russ, Chefredakteur Gerold Riedmann, Landeshauptmann Markus Wallner und Laudatorin Doris Knecht.
Russ-Preis 2019 I
NEU
Russ-Preis 2019 II
NEU
Russ-Preis 2019 III
NEU
Russ-Preis 2019

Am Montagabend wurde Susanne Marosch im Festspielhaus Bregenz mit dem 50. Dr.-Toni-und-Rosa-Russ-Preis und -Ring geehrt. Dieser wird jedes Jahr von den bisherigen Preisträgern, der Herausgeberfamilie und der VN-Redaktion an Vorarlberger Persönlichkeiten verliehen, die dem Land und seinen Menschen wertvolle Dienste leisten. Die Jubiläumsveranstaltung fiel heuer mit dem Todestag von Dr. Toni Russ zusammen, der 1969 verstorben ist.

Vereinigung der Lebensretter

Susanne Marosch formte aus der Anfangsidee von „Geben für Leben“ eine österreichweit tätige Vereinigung der Lebensretter.

Würdigung vom Landeshauptmann

Als prädestinierte Preisträgerin würdigte Landeshauptmann Markus Wallner die 45-Jährige vor über 500 Gästen. Dort, wo staatliche Hilfe an die Grenzen stoßen würde, sei es wichtig, dass private Initiativen einspringen.

Österreichweit aktiv

Seit nunmehr acht Jahren setzt sie sich als Obfrau des Vereins „Geben für Leben“ für an Leukämie erkrankte Menschen ein. Im Jahr 2018 konnten so 40 Stammzellenspenderinnen und -spender in der Datenbank gefunden werden.

„Die Auszeichnung ist auch für unsere Sache gut“, sagte die 45-Jährige im Juli den Vorarlberger Nachrichten. Seit gut zwanzig Jahren ruft der Vorarlberger Verein zu Typisierungsaktionen mit Blut- und Speicheltests auf. Inzwischen sind acht Mitarbeiter beschäftigt und „Geben für Leben“ österreichweit aktiv.

„Das Lebenswerk der Mutter“

Vor acht Jahren übernahm Susanne Marosch den Verein von ihrer Mutter Herlinde, die ihn gegründet hatte – als Dank, dass ihre damals todkranke Nichte nach langer Suche doch noch eine Stammzellenspenderin fand. „Es war das Lebenswerk meiner Mutter und ihrer Freundinnen, und es wäre schade gewesen, es einzustellen.“

Verleihung des Russ-Preises 2019 - Die ganze Veranstaltung zum Nachsehen:

Geben für Leben

  • 70.000 Typisierungen wurden vom Verein bislang in ganz Österreich durchgeführt.
  • 55.000 Typisierungen finden sich in der eigenen privaten Spenderdatei.
  • 1,5 Millionen Euro gingen allein im vergangenen Jahr an Spenden ein. Damit werden ausschließlich Typisierungen im Labor bezahlt.
  • 118 Stammzellspender konnten bislang aus der eigenen Spenderdatei rekrutiert werden.
  • 4 bis 5 neue Stammzellspender und damit potenzielle Lebensretter kommen monatlich dazu.

Zur Person

  • Susanne Marosch baute den Verein „Geben für Leben“ zur österreichweiten Leukämiehilfe aus
  • Geboren 1974
  • Ausbildung Tourismusschule, Polizeischule
  • Laufbahn Polizistin, Unternehmerin, Personalmanagement, Vereinsobfrau
  • Familie lebt mit Andreas Wassner in einer Partnerschaft
Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Susanne Marosch mit 50. Russ-Preis geehrt
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen