Superliga buhlt um die Legionärinnen

Kommt sie oder kommt sie nicht? Diese Frage stellen sich die Kapitäne der Teams in der Tennis-Superliga. Die Kaderlisten setzen sich fast ausnahmslos aus Spielerinnen zusammen, die sich in der Weltrangliste zwischen den Positionen 100 und 250 befinden.

Mit Sybille Bammer (53) und Julia Schruff (60) stehen sogar zwei Top-100-Spielerinnen im Aufgebot von Team Oberösterreich, dem ersten Gegner des Vizemeisters TC alutop Altenstadt. Beide Akteurinnen werden aber in der Auftaktrunde am Freitag ab 13 Uhr wegen Turniereinsätzen fehlen. Um nicht in die gleiche Situation zu geraten, hat Altenstadt-Kapitän Bogdan Rogulski heuer nur Spielerinnen mit langfristigen Zusagen unter Vertrag genommen. “Wir haben im Vorjahr aus diesem Grund den Titelgewinn vergeben.”

Durch die Absenz von Bammer fällt auch das Topduell gegen Altenstadts Teamleaderin Yvonne Meusburger, den beiden derzeit bestgereihten ÖTV-Spielerinnen der Weltrangliste, ins Wasser. In die Favoritenrolle will sich Rogulski aber trotzdem nicht schieben lassen. “Die Meisterschaft dauert vier Wochen. Da kann viel passieren. Weil nur zwei Legionärinnen pro Partie eingesetzt werden dürfen, bin ich sehr froh darüber, das Yvonne für alle sieben Partien unterschrieben hat.”

Der Rest der Legionärinnen ist “zweigleisig” unterwegs: Cervanova, Hrdinova, Voracova und Fislova stehen auch bei Klubs der Deutschen Bundesliga unter Vertrag. Über ein Engagement bei Altenstadt soll jeweils kurzfristig entschieden werden.

Heimrecht in B-Liga
In der II. Division der Staatsliga, starten die beiden Ländle-Vertreter ebenfalls mit Heimspielen. Die Damen des TC Hard, im Vorjahr abgestiegen, empfangen ab 13 Uhr St. Pölten, Aufsteiger UTC Vandans gastiert ab 11 Uhr bei den Herren des Wiener Park Club.

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