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Super G in Kitzbühel abgesagt

Regen, Schneefall und starke Windböen haben am Freitag in Kitzbühel die Austragung des Weltcup-Super-G unmöglich gemacht. "An ein Rennen war nicht zu denken", erklärte Pistenchef Peter Obernauer.

Das Hahnenkamm-Wochenende in Kitzbühel wird bis Montag dauern. FIS-Renndirektor Günther Hujara bestätigte am Freitagabend, dass am Montag entweder der Super G (11:30 Uhr) oder der Slalom (10:30 und 13:15 Uhr) stattfinden wird. Sollte der Slalom am Ganslernhang am Sonntag auf Grund der Wetterprobleme abgesagt werden, wird am Montag ein neuer Versuch gestartet. Sollte der Slalom programmgemäß am Sonntag stattfinden, dann steht am Montag der am Freitag abgesagte Super G auf dem Programm.

Wenn die Verhältnisse am Samstag keine Abfahrt zulassen, dann fällt diese für das Jahr 2005 in Kitzbühel aus. Die Startzeit der Hahnenkamm-Abfahrt wurde im Rahmen der Mannschaftsführersitzungen mit 11:30 Uhr zunächst einmal bestätigt.

Die Meldung des Tages betraf aber die ohnehin seit Tagen heiß diskutierte Lift-Situation. Am Vormittag hatte ein vom Sturm gefällter Baum ausgerechnet den Streifalm-Sessellift bei Stütze 10 so schwer beschädigt, dass dieser das gesamte Rennwochenende nicht zur Verfügung stehen wird. Es ist damit genau jener Lift, um den es in den vergangenen Tagen in den Diskussionen um die Zukunft der Kitz-Rennen gegangen war und der die Läufer bei Slalom und Super G ins Startgelände bringt. „Ein Wahnsinn für uns, aber Gott sei Dank war der Lift nicht in Betrieb”, kehrte der niedergeschlagene Kitz-Rennleiter Toni Sailer wenigstens jene positive Tatsache hervor, dass es keine Verletzten gegeben hat. Nun müssen sich Hujara, Sailer und Co. nach Alternativen umsehen. Für den Super G sollen Läufer, Betreuer und Helfer mit der Hahnenkamm-Bahn und Ski-Doos sowie Ski-Cats ins Startareal gebracht werden, beim Slalom mittels Ski-Doos. „Ich sehe das als Omen”, konnte sich Hujara nach dem Sessellift-Zwischenfall einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen.

Die Vorbereitungsarbeiten für die Samstag-Abfahrt laufen unterdessen weiterhin auf Hochtouren. „Es ist unglaublich viel Arbeit. Wir sind permanent mit sieben, acht Maschinen im Einsatz. Aber ich bin überzeugt, dass wir es schaffen”, meinte Pistenchef Peter Obernauer.

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