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Südkorea: Irak-Truppen trotz Geiselnahme

Auch nach der Entführung eines südkoreanischen Bürgers im Irak hält die Regierung in Seoul an ihrem Plan fest, ab August weitere 3.000 Soldaten in den Irak zu entsenden.

„Unser Plan bleibt unverändert“, sagte der stellvertretende Außenminister Choi Young-jin am Montag in Seoul.

In einer vom arabischen Fernsehsender Al Jazeera ausgestrahlten Videobotschaft hatten islamische Extremisten am Sonntagabend mit der Enthauptung ihrer Geisel gedroht, sollte Südkorea nicht binnen 24 Stunden die Entscheidung zur weiteren Truppenentsendung wieder zurücknehmen.

Der Vizeaußenminister sagte weiters, dass der 33-jährige Kim Sun- il am vergangenen Donnerstag, einen Tag vor Südkoreas Ankündigung, weitere Soldaten in den Irak schicken zu wollen, entführt worden war. Die Leitung der Handelsfirma, bei der er beschäftigt ist, habe sich umgehend um eine Freilassung bemüht, ohne allerdings die Regierung in Seoul darüber zu informieren.

Zurzeit hat Südkorea mehr als 600 Sanitäter und Armee-Ingenieure im Süden des Landes stationiert. Die 3.000 weiteren Soldaten sollen nach Angaben der Regierung ab August beim Wiederaufbau der Kurdengebiete im Norden des Irak helfen. Damit wird Südkorea nach den USA und Großbritannien das größte Kontingent im Irak stellen.

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