Südafrika: Den Löwen zum Fraß vorgeworfen

Ein südafrikanischer Farmer, der mit einem Gehilfen einen schwarzen Arbeiter in ein Löwengehege geworfen hat, muss wegen Mordes lebenslänglich hinter Gitter.

Seinen Gehilfen verurteilte ein Gericht in Phalaborwa – nahe dem Krüger-Nationalpark – am Freitag zu einer 15-jährigen Haftstrafe. Die Löwen hatten von dem Arbeiter nur noch Knochen und Kleiderfetzen übrig gelassen. Ob der zuvor schwer misshandelte Farmarbeiter noch lebte, als er den Löwen zum Fraß vorgeworfen wurde, konnte nicht mehr einwandfrei geklärt werden.

Beide Angeklagten waren Ende April nach einem Aufsehen erregenden Prozess des Mordes für schuldig befunden worden. Bei der Urteilsverkündung sah es der Richter als erwiesen an, dass beide den 41-jährigen Nelson Chisale im Jänner 2004 den Löwen zum Fraß vorgeworfen haben.

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