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Subrs Gaißau: Volksschüler räumen auf

Die Gaißauer Volksschüler füllten am Freitag imm Rheinholz zahlreiche Müllsäcke.
Die Gaißauer Volksschüler füllten am Freitag imm Rheinholz zahlreiche Müllsäcke. ©A. J. Kopf
Seeufer am Rheinholz gesäubert

Alle vier Volksschulklassen im Rheinholz bei der Rheinmündung im Einsatz

Das Seeufer an der Mündung des Alten Rheins in Gaißau ist wieder sauber aufgeräumt. Dafür sorgten die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Gaißau. „Es wurden etwa 40 Säcke mit angeschwemmtem Abfall gefüllt“, freut sich Bürgermeister Reinhold Eberle über den Eifer der Dorfjugend.

Den ganzen Vormittag waren die Mädchen und Buben der vier Klassen in Begleitung der Lehrerinnen, etlicher Väter und Mütter sowie von Mag. Walter Niederer vom Rheindeltahaus in der Natur unterwegs. Bürgermeister Reinhold Eberle begleitete die muntere Truppe ebenfalls. „Am meisten Abfall wurde bei der Vorstreckung der Mündung angeschwemmt“, weiß er zu berichten. Die 40 vorhandenen Müllsäcke waren bald gefüllt, etwa eine halbe Tonne Müll ist vom Strand entfernt.

Am Samstag sind dann die Erwachsenen noch in den eher unwegsamen Gebieten im Rheinholz unterwegs. Auch dort soll entfernt werden, was nicht in der Natur abgelagert gehört.

= Einladung zur Jause
Das Rheinholz in Gaißau ist ein beliebtes Erholungsgebiet. Und seit die Gemeinde im Einvernehmen mit dem Naturschutz einige Flächen am Ufer für Badegäste eingerichtet hat, bleiben sensible Ufergebiete verschont. Den Erholungssuchenden kommt der Eifer der Volksschüler natürlich ebenso zugute wie der Tierwelt und der Natur insgesamt. Zum Abschluss lud die Gemeinde die fleißigen jungen Sammlerinnen und Sammler zu einer Jause beim Kiosk im Rheinholz ein. Der ist seit geraumer Zeit wieder täglich geöffnet. Die Lehrerinnen mit Direktorin Doris Helbok sorgten dafür, dass alle ihre Jause erhielten.

= Flaschenpost
Bürgermeister Reinhold Eberle hat zudem noch etwas Schreibarbeit erhalten. Unter all dem gesammelten Material fand sich auch die eine und andere Flaschenpost. Etliche Kinder haben so ihre Grüße dem Wasser übergeben. Da musste Tante Brigitte schreiben, weil die erst siebenjährige Julia das noch nicht so gut konnte. Immerhin wissen wir jetzt, dass das Mädchen aus Widnau im vergangenen Sommer einen Milchzahn verloren hat und am selben Tag Geburtstag hat wie der Gaißauer Gemeindechef. Natürlich gibt es deshalb eine Antwort aus dem Gemeindeamt Gaißau. Eine andere Flaschenpost beantwortet eine der Gaißauer Schülerinnen.

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