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Stuttgart weiter Tabellenführer

Der VfB Stuttgart bleibt ungeschlagen und hat trotz des dritten Heim-Unentschiedens die Tabellenführung in der deutschen Fußball-Bundesliga verteidigt.

Die Schwaben kamen zwar am Samstag gegen den Hamburger SV nicht über ein 0:0 hinaus, liegen aber nach 15 Spieltagen mit 35 Punkten an der Spitze vor dem SV Werder Bremen (33), der sich im Top-Spiel vom FC Bayern München 1:1 trennte. Nutznießer könnte Bayer Leverkusen (31) sein. Der Tabellen-Dritte tritt bei „Schlusslicht” 1. FC Köln erst am Sonntag an.

Im Spitzenspiel im Bremer Weserstadion präsentierte sich der unter Druck stehende Rekordmeister FC Bayern recht offensiv – und hatte auch mehr vom Spiel. Der bis dahin kaum in Erscheinung getretene Ailton stellte jedoch einmal mehr seine Torjäger-Qualitäten unter Beweis und nutzte einen umstrittenen Foulelfmeter zu seinem 14. Saisontreffer (59.). Bixente Lizarazu hatte zuvor Ivan Klasnic im Strafraum geklammert. Aus Abseitsposition gelang Claudio Pizarro (79.) dann aber noch der verdiente Ausgleich für den FCB, der damit vor dem wichtigen Mittwoch-Spiel (in der Champions League gegen RSC Anderlecht) nicht weiter in die Kritik gerät.

Stuttgart tat sich gegen den defensiv kompakt stehenden HSV sehr schwer. Vier Tage nach der 2:4-Pokalniederlage in Mönchengladbach waren die Schwaben gegen die norddeutschen Gäste zwar feldüberlegen, vermochten aber nur wenige gute Einschussmöglichkeiten herauszuspielen. So mussten die Gastgeber der hohen Belastung seit Saisonbeginn am Ende Tribut zollen und sich mit der Nullnummer zufrieden geben.

Im Spiel eins unter der Regie von Interimscoach Andreas Thom präsentierte sich Hertha BSC beim 1:1 gegen Borussia Dortmund im Westfalenstadion zumindest in der Defensive verbessert und holte einen Punkt.

1860 München ging trotz eines frühen Treffers von Markus Weissenberger im Olympia-Stadion mit 1:4 gegen Hansa Rostock unter. Weissenberger verwertete in der 3. Minute einen Freistoß aus rund 20 m zum 1:0, doch Rydlewicz (8.) und der im Sommer bei den „Löwen” aussortierte Martin Max (17./Foulelfmeter) drehten die Partie innerhalb einer Viertelstunde. Dem Strafstoß war ein unnötiger Rempler von Martin Stranzl an di Salvo vorangegangen. Die Münchner, bei denen Weissenberger und Harald Cerny durchspielten und Stranzl bis zur 68. Minute im Einsatz war, sind damit seit vier Spielen sieglos, Rostock (ohne Plassnegger und Wimmer) stellte mit vier Siegen in Folge einen neuen Vereinsrekord auf.

Eintracht Frankfurt (mit Stefan Lexa bis zur 86. Minute) blieb durch das 2:2 gegen Hannover 96 auf einem Abstiegsplatz hängen.

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