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Sturzwunden von Jens Voigt fast verheilt

Verheerender Sturz auf der 16. Etappe
Verheerender Sturz auf der 16. Etappe ©APA (epa)
Nach seinem schweren Sturz bei der Tour de France ist der deutsche Radprofi Jens Voigt nach Angaben seines Klinikarztes fast wieder fit. "Jens Voigt kommt zurück und will wieder Rennen fahren", sagte sein Chirurg vom Unfallkrankenhaus Berlin am Mittwoch. In rund zwei Wochen sei die Behandlung abgeschlossen. Bis dahin haben die Ärzte dem 37-Jährigen das Radfahren allerdings noch verboten.

Voigts Kopfverletzungen seien so gut verheilt, dass nichts zurückbleiben werde, sagte der Chirurg mit Einverständnis seines Patienten. Vom Kieferbruch sei im Gesicht nichts mehr zu sehen, nicht einmal Schwellungen.

Die Titanplatten, die Voigt in einer OP über der Mundhöhle in den Kiefer eingesetzt bekam, werde er dauerhaft behalten. Die tiefen Hautverletzungen an Schulter, Arm und Beinen heilten ohne Operationen gut ab. In einer Woche werde auch davon wahrscheinlich nichts mehr zu sehen sein. Voigt habe eine “exzellente Heilhaut”, so der Mediziner.

Voigt war am 21. Juli auf der 16. Tour-Etappe schwer gestürzt. Bei einer Abfahrt wurde ihm bei Tempo 80 eine Bodenwelle zum Verhängnis, er verlor die Kontrolle über das Rad und schlitterte bäuchlings meterweit über den Asphalt. Zuerst lag der Profi reglos und blutüberströmt am Boden. Sein Sturzhelm habe ihm das Leben gerettet, sagte sein Tour-Arzt Xavier Roy kurz nach dem Unfall.

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