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Stundenstreit brachte Gewerkschaft verstärkten Zulauf

Der Streit der Lehrer mit Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) um die Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung hat der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst einen enormen Zulauf beschert. Die Zahl der Neuanmeldungen sei derzeit etwa dreimal so hoch wie im selben Zeitraum vergangenen Jahres, bestätige GÖD-Sprecher Hermann Feiner gegenüber der APA.

Seit Beginn der Streitigkeiten verzeichne man pro Woche 500 bis 700 Neueintritte.

“Es gibt eine gewaltige Solidaritätswelle”, so Feiner. Und so gebe es auch in anderen Fachbereichen einen regen Zulauf: “Er ist in der Lehrergewerkschaft zwar besonders stark, aber es betrifft den gesamten Öffentlichen Dienst. Denn etwa auch Justizmitarbeiter und Exekutivbeamte fürchten derzeit herbe Einsparungsmaßnahmen. Die Mitarbeiter in der GÖD-Zentrale hätten jedenfalls “alle Hände voll zu tun”, so Feiner.

Rund 4.600 Neueintritte hat die GÖD seit 1. Jänner insgesamt gezählt. Ein weiterer Grund neben der Lehrerdebatte sei auch die Wirtschaftskrise, meint Feiner. “Die Leute rücken zusammen.” Derzeit hat die Beamtengewerkschaft insgesamt 234.750 Mitglieder.

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