Studiengebühren wieder einführen?

Studiengebühren als Möglichkeit zur Steuerung der Studentenströme
Studiengebühren als Möglichkeit zur Steuerung der Studentenströme ©AP
Für Wissenschaftsminister Mitterlehner sind Studiengebühren „nicht vom Tisch“. Sollen sie wieder eingeführt werden?

Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) hat die Einführung von Studiengebühren und weiterer Zugangsbeschränkungen an den Hochschulen “nicht ad acta gelegt”. Das betonte er am Mittwoch bei der Eröffnung der “Hochschulgespräche” beim Forum Alpbach. Im Herbst will er außerdem den “Prototyp” eines Universitätsentwicklungsplans vorlegen. Die Themen Studienbeiträge und Zugangsregeln seien im Regierungsprogramm zwar nicht angesprochen worden, so Mitterlehner. Er halte diese aber für eine Möglichkeit zur Steuerung der Studentenströme. Derzeit seien schon rund 35 Prozent der Studienanfänger einer Zugangsregelung unterworfen. Rechne man die künftigen Lehramtsstudenten dazu, für die an den Unis demnächst Aufnahmeverfahren in Kraft treten, komme man auf 40 Prozent.

SP-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl hat Mitterlehner daraufhin daran erinnert, “dass die SPÖ klar gegen Studiengebühren ist, und dass auch im Regierungsprogramm keine Rede von Studiengebühren ist”.

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