Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Strompreis bleibt gleich

Bregenz - In Vorarlberg wirkt sich die Verteuerung des Ökostroms nicht aus.

Die Ökostromkosten steigen im kommenden Jahr auch in Österreich. Laut der neuen Verrechnungspreisverordnung müssen die Stromvertriebsgesellschaften der Ökostrom-Verrechnungsstelle heuer deutlich mehr für die verpflichtende Abnahme des Ökostroms bezahlen. Die daraus entstehenden Kosten werden über den Ökostromverrechnungspreis abgegolten.

Unterschiedliche Auswirkungen

Daraus können sich durchaus Mehrkosten für die Stromkunden ergeben, heißt es seitens der Österreich-Energie, der Interessenvertretung der E-Wirtschaft. Welche Auswirkungen die gestiegenen Verrechnungspreise auf die Endkundenpreise haben werden, ist noch offen. Ob und wie stark sich die gestiegenen Ökostromkosten auf die Tarife der Stromkunden auswirken werden, müssen die einzelnen Unternehmen jetzt auf Basis ihrer Ökostromzuteilung und ihrer Beschaffungskosten errechnen.

Netztarife sind gesunken

Das ist in Vorarlberg bereits geschehen. Hier wird es dabei sogar zu einer, wenn auch nur minimalen Verbilligung der Strompreise kommen. Das kommt – so VKW-Vorstandsdirektor Ludwig Summer – daher, dass es bei den Netztarifen zu Verbilligungen kommt, die an die Kunden weitergegeben werden und die geringfügig höher sind als die Mehrkosten aus dem Ökostrom. Dadurch erspart sich ein durchschnittlicher Stromkunde mit einem Verbrauch von 5000 kWh im Jahr rund 60 Cent (ohne Mehrwertsteuer), der Strompreis bleibt also für die VKW-Kunden faktisch gleich.

Neue Abgabemengen

Die neue Verordnung des Wirtschaftsministeriums geht davon aus, dass heuer die Stromabgabe an Endkunden rund 56 Milliarden Kilowattstunden betragen wird. Die geförderte Ökostrommenge wird um 8,2 Prozent auf knapp 5,9 Milliarden Kilowattstunden steigen. Auf Basis des Stromverbrauchs und dieser erwarteten Einspeisemenge sowie der benötigten Fördergelder werden mit der neuen Verrechnungsverordnung die Preise, die der Verrechnungsstelle für „sonstige Öko-Energie“ zu zahlen sind, von 12,42 Cent auf 12,76 Cent angehoben.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Strompreis bleibt gleich
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen