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Stromausfall legte Großraum Athen lahm

Rund eine Woche nach der gigantischen Strompanne in Italien hat ein Stromausfall weite Teile der griechischen Hauptstadt Athen kurzfristig lahmgelegt.

Die Panne am frühen Montagmorgen sei innerhalb von einer Stunde wieder behoben worden, versicherte der Stromanbieter DEH. Medienberichten zufolge machte sich der Blackout dagegen drei Stunden lang bemerkbar. Nach Gewerkschaftsangaben war rund ein Drittel des Großraums Athen betroffen. Die Betreibergesellschaft erklärte, die „wahrscheinlichste Ursache“ für die Panne sei „ungewöhlich hohe Feuchtigkeit“ in der Luft gewesen.

EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti machte derweil „große Investitionslücken“ für die zahlreichen großen Stromausfälle der vergangenen Wochen verantwortlich. Es sei „unangemessen“, in der Liberalisierung des Strommarktes die Ursache für die vielen Pannen zu sehen, sagte Monti beim 2. Weltforum für Energieregulierung in Rom. Die Schwierigkeiten etwa durch unzureichende Produktionsmengen seien „bei den Schwierigkeiten zu suchen, die Umweltschützer und die Verwaltung von Investitionen im Energiesektor in den vergangenen Jahren verursacht haben“.

In den vergangenen Wochen waren weltweit mehrere schwere Stromausfälle aufgetreten: Am 28. September legte ein Blackout ganz Italien lahm. Genau einen Monat zuvor, am 28. August, stürzte eine Panne im Londoner Versorgungsnetz des öffentlichen Nahverkehrs die britische Hauptstadt in ein Verkehrschaos. Nur zwei Wochen zuvor hatten durch den gewaltigsten Stromausfall in der Geschichte Nordamerikas etwa 50 Millionen Kandadier und US-Bürger stundenlang im Dunkeln gesessen.

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