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Streit um Oben-ohne-Fotos

Hollywoodschauspielerin Cameron Diaz schämt sich nach eigenen Worten nicht wegen der Oben-ohne-Fotos, die ein Fotograf vor 13 Jahren von ihr machte.

Sie warf dem Fotografen John Rutter aber vor, er habe sie vor zwei Jahren mit den Fotos erpressen wollen, kurz bevor ein neuer Film von ihr („Drei Engel für Charlie – volle Power“) in die Kinos kam.

3,5 Millionen Dollar (2,9 Millionen Euro) habe Rutter von ihr verlangt. „Ich war wütend. Nie zuvor habe ich mich so verletzt gefühlt“, sagte die 32-Jährige am Donnerstag im Zeugenstand vor einem Gericht in Los Angeles.

Diaz berichtete, wie sie im Mai 1992 – bekleidet mit Netzstrümpfen und Leerstiefeln – in einer leeren Lagerhalle posiert hatte und von Rutter in einer privaten Aufnahmeserie abgelichtet wurde. Sie habe sich von den Bildern einen Karriereschub als Fotomodell erhofft, sich zugleich aber Sorgen gemacht, dass ihr Freund etwas gegen die Aufnahmen habe. Bei dem Termin habe sie sich sicher gefühlt. „Es waren professionelle Aufnahmen.“ Und sie fügte hinzu: „Ich habe kein Problem damit, meine Brüste zu zeigen.“ Diaz gelang 1994 mit dem Film „Die Maske“ der Durchbruch.

Der 42-jährige Rutter muss sich wegen Erpressung, versuchten Diebstahls, Dokumentenfälschung und Meineides vor Gericht verantworten. Ihm drohen bei einer Verurteilung sechs Jahre Haft. Nach Angaben von Rutters Anwalt hatte Diaz den Aufnahmen und ihrem Verkauf zugestimmt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm jedoch vor, die Unterschrift auf der Einverständniserklärung gefälscht zu haben.

Die freizügigen Fotos dürfen auf richterlichen Beschluss nicht veröffentlicht werden. Diaz hatte Rutter auch in einem Zivilverfahren verklagt, das noch anhängig ist.

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