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Streit um Hund eskaliert: Bregenzerin verletzt

Symbolbild: Streit um Hund eskaliert.
Symbolbild: Streit um Hund eskaliert. ©Photo by Matthew Henry on Unsplash
Ein angeklagter Dornbiner hat seine Ex-Freundin bei einem Streit um den Hund an den Haaren gezogen, gewürgt und auf den Boden gestoßen. Jetzt wurde er schuldig gesprochen.

Im Streit um ihren Hund hat der 26-jährige Dauerdelinquent Ende Mai erneut eine Straftat begangen. Mit Gewalt hat er seine Ex-Freundin dazu gezwungen, ihm ihren Hund zu überlassen. Dabei wurde die Bregenzerin am Hals leicht verletzt.

Vier Vorstrafen

Das trug dem Angeklagten am Landesgericht Feldkirch einen Schuldspruch wegen Nötigung und Körperverletzung ein. Dafür wurde der mit vier einschlägigen Vorstrafen wegen Aggressionsdelikten belastete Dornbirner zu einer bedingten, nicht zu verbüßenden Haftstrafe von vier Monaten verurteilt. Die Bewährungszeit beträgt drei Jahre. Das Urteil von Richterin Sonja Nachbaur ist rechtskräftig.

Letzte Chance

Dem Gewalttäter wurden die Auflagen erteilt, Bewährungshilfe in Anspruch zu nehmen und sich einem Antiaggressionstraining zu unterziehen. Die mögliche Höchststrafe wäre ein Jahr Gefängnis gewesen. Staatsanwalt Markus Fußenegger ermahnte den Angeklagten, seine letzte Chance zu nützen. Beim nächsten Mal müsse er mit einer unbedingten Haftstrafe rechnen.

Gewürgt und gestoßen

Nach den gerichtlichen Feststellungen hat der Angeklagte seine frühere Freundin an den Haaren gezogen, gewürgt und auf den Boden gestoßen. Danach verließ er mit ihrem Hund ihre Wohnung. Noch am Tattag wurde der Lagerarbeiter vier Stunden lang in Verwahrungshaft genommen.

Der Angeklagte habe zu ihr gesagt, er wolle mit ihrem Hund für ein paar Tage wegfahren, sagte die 25-Jährige als Prozesszeugin. Sie habe Angst gehabt, dass er ihr den Hund nicht mehr zurückbringt. Deshalb habe sie in ihrer Wohnung versucht, ihm das Tier, das er unterm Arm hielt, wegzunehmen. Daraufhin sei er gewalttätig geworden.

Auf Schmerzensgeld verzichtet

Die junge Frau zitterte und schluchzte während ihrer gerichtlichen Befragung. Die Angestellte verzichtete auf Schmerzengeld. Sie sagte, sie wolle in Ruhe und normal leben. Erst nachdem sie den Gerichtssaal verlassen hatte, sagte der Angeklagte, er wolle sich bei ihr entschuldigen.

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