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Streik der Hollywood-Autoren nach drei Monaten beendet

Der Streik der Hollywood-Drehbuchautoren geht nach drei Monaten zu Ende. Die Autoren werden den Angaben zufolge die Arbeit am (heutigen) Mittwoch wiederaufnehmen.

Die Hollywood-Drehbuchautoren haben am Dienstag ihren Streik, der die Film- und Fernsehindustrie 14 Wochen lang weitgehend lahmgelegt hatte, beendet. 92,5 Prozent der Mitglieder der Gewerkschaft “Writers Guild of America” stimmten am Dienstag für ein Ende des Streiks. Sie folgten damit der Empfehlung der Gewerkschaftsführung, die in Gesprächen mit den Arbeitgebern eine höhere Beteiligung an den DVD-Tantiemen und den Einnahmen bei neuen Medien wie Internet und Mobilfunk ausgehandelt hatte.

Damit ist der folgenschwerste Arbeitskampf in der Geschichte Hollywoods formell beendet. Die Drehbuchautoren sollten am Mittwoch ihre Arbeit wieder aufnehmen. Die Arbeit an zahlreichen Filmen und Fernsehserien musste eingestellt werden, nachdem die Drehbuchautoren am 5. November in Ausstand getreten waren. Dem Streik fiel auch die Golden-Globe-Verleihung zum Opfer, und die am 24. Februar stattfindende Oscar-Gala war gefährdet. Der durch den Streik entstandene wirtschaftliche Schaden wird auf Hunderte Millionen Dollar geschätzt.

“Der Streik ist zu ende”, sagte der Präsident der Gewerkschaft WGA (Writers Guild of America), Patric Verrone.

“Am Ende hat jeder gewonnen. Es ist eine faire Übereinkunft und eine, mit der die Studios leben können und die den großen Beitrag der Autoren für die Branche anerkennt”, sagte der Chef der CBS Corp., Leslie Moonves. Er war einer der Medienvertreter, die das Abkommen mit ausgehandelt haben. Die am Wochenende erzielte Vereinbarung sieht einen neuen Vertrag mit dreijähriger Laufzeit und Gehaltserhöhungen von etwa drei Prozent pro Jahr vor.

Die Autoren für Film- und TV-Produktionen hatten eine bessere Beteiligung an den Einnahmen aus der Verwertung ihrer Arbeit in digitalen Medien gefordert. Ihr Streik, der erste seit 20 Jahren, hatte Tausende von Arbeitsplätzen in der Filmindustrie blockiert, die TV-Saison und die Filmproduktion auch für Endverbraucher deutlich wahrnehmbar beeinträchtigt und der Oscar-Saison Hollywoods den Glanz genommen. So mussten mehrere Fernsehserien und Talkshows eingestellt werden. Auch die Golden-Globe-Gala am 13. Jänner war wegen des Streiks ausgefallen.

Die Studios wollten das Honorar für Filme und Fernsehproduktionen im Internet auf eine Pauschale von 1.200 Dollar (800 Euro) begrenzen. Die Gewerkschaft verlangte jedoch eine prozentuale Beteiligung an den online erzielten Einnahmen.

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