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Streik der deutschen Lokführer-Gewerkschaft ausgeweitet

Alle Züge stehen still - Aussatnd um 02.00 Uhr begonnen
Alle Züge stehen still - Aussatnd um 02.00 Uhr begonnen
Der erneute Streik bei der Deutschen Bahn hat am Mittwochmorgen deutschlandweit Millionen Pendler im Berufsverkehr getroffen. Die Lokführer der Gewerkschaft GDL legten in der Nacht wie angekündigt ihre Arbeit auch im Personenverkehr nieder und weiteten damit den am Dienstag begonnenen Ausstand aus.

Auf Fernstrecken fallen nach Angaben der Bahn zwei Drittel der Züge aus.

Kaum Einschränkungen in Österreich

Für Reisende in Österreich kommt es kaum zu Einschränkungen durch den neuerlichen Streik bei der Deutschen Bahn. Auch bis Passau und München funktioniere alles reibungslos, sagte ÖBB-Sprecher Michael Braun am Mittwoch zur APA. “Nach München kommt man, das sind unsere eigenen Züge und Lokführer. Auch übers Deutsche Ecke kann man ganz normal fahren, weil es unser Personal ist”, erklärte der Sprecher. Wer zu anderen Zielen in Deutschland fährt, dem empfehle man, sich beim ÖBB-Callcenter oder im Internet über die aktuelle Lage zu erkundigen.

Streik vermutlich auch am Pfingstwochenende

Im aktuellen Tarifkonflikt ist es die inzwischen neunte und erstmals zunächst unbefristete Streikrunde. Voraussichtlich ist auch das anstehende Pfingstwochenende von dem Ausstand betroffen. Nach vielen Appellen aus Politik und Wirtschaft gab es auch von Gewerkschaftsseite Kritik am GDL-Vorsitzenden Claus Weselsky. “Das geht zu weit, um es vorsichtig zu sagen”, sagte der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann der Zeitung “Tagesspiegel”. “Wer nach acht Streiks noch immer nicht auf die Zielgerade kommt, der weckt Zweifel, dass er an dieser Alternative ernsthaft interessiert ist.”

Sitzplätze in Bussen werden bereits knapp

Mit der neuen Streikrunde steuert der fast schon ein Jahr andauernde Tarifkonflikt auf einen neuen Höhepunkt zu. Das Pfingstwochenende gehört zu den verkehrsstärksten im ganzen Jahr. Trotz ausgeweiteter Angebote würden über Pfingsten auch in Bussen bereits die Sitzplätze knapp, sagte ein Sprecher des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer der Zeitung “Die Welt”. Beim letzten Streik der GDL sei die Zahl der Buchungen um bis zu 150 Prozent gestiegen.

Im festgefahrenen Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn hätten Arbeitgeber und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) den ganzen Dienstag mit dem ehemaligen Vorsitzenden Richter am Bundesarbeitsgericht, Klaus Bepler, beraten und vereinbart, die Gespräche kurzfristig fortzusetzen, sagte Bahn-Sprecher Achim Stauß am Mittwoch in Berlin. Alle drei Parteien hätten Vertraulichkeit vereinbart.

Gespräche gehen weiter

Beim Thema Schlichtung gebe es “unterschiedliche Positionen”; diskutiert werde, über welche Themen in einer Schlichtung gesprochen werden könne, sagte Stauß. Die Deutsche Bahn habe der GDL verschiedene Angebote gemacht, neben einer Schlichtung auch eine Vermittlung vorgeschlagen oder den ehemaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) als neutralen Beobachter.

DB will keine unterschiedlichen Tarifverträge

Die Deutsche Bahn halte aber daran fest, dass sie innerhalb einer Berufsgruppe keine unterschiedlichen Tarifverträge akzeptieren werde, betonte der Sprecher. “Dies würde die Belegschaft spalten und Unfrieden bringen.” Angesichts des bevorstehenden Pfingstwochenendes, das nach Ostern und Weihnachten das reisestärkste Wochenende sei, setze das Unternehmen darauf, “dass Vernunft einkehrt und dass wir in eine Schlichtung eintreten”.

(APA)

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