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Straches Antritt zum Vorteil der anderen Parteien?

Wenn Strache den Einzug nicht schafft am 11. Oktober, kriegen die anderen Parteien seine Stimmen.
Wenn Strache den Einzug nicht schafft am 11. Oktober, kriegen die anderen Parteien seine Stimmen. ©Apa/Roland Schlager/Hans Punz
Wie und warum H.C. Straches Antritt am 11. Oktober bei der Wiener Gemeinderatswahl den anderen Parteien in die Hände spielen könnte, erklärt Meinungsforscher Christoph Haselmayer.
Strache präsentiert seine Liste

Aufgrund seiner Ehekrise und dem Fakt, dass er nicht mehr mit seiner Ehefrau Philippa in Klosterneuburg wohnt, sondern im dritten Wiener Gemeindebezirk, hat die zuständige Wahlbehörde den Antritt von H.C. Strache bei der Wien-Wahl genehmigt.

Zum Vorteil der anderen

Laut den Umfragen könnte der ehemalige FPÖ-Chef knapp am Einzug in den Landtag, wofür in Wien fünf Prozent notwendig sind, scheitern, erklärt der Meinungsforscher Christoph Haselmayer. Grüne, SPÖ und ÖVP könnten sich also aus reinem Wahlkalkül bedeckt halten. Denn „wenn er scheitern sollte, profitieren die im Landtag vertretenen Parteien. Straches erhaltene Stimmen würden sich auf die Mandate der anderen aufteilen“, so der Meinungsforscher weiter.

Strache darf antreten

Christoph Schütter, Spitzenkandidat der Kleinpartei „Der Wandel“ hält Straches Ehekrise für eine reine „Schutzbehauptung“ und hatte den Bescheid der Wahlbehörde angefochten. Der Verwaltungsgerichtshof hat der Entscheidung der Wahlbehörde aber zugestimmt.

(VOL.AT)

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