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Stinkbombe aus Ghana - Zoll vernichtet Fisch, Fleisch und Arzneien

Eine wahre Stinkbombe aus Ghana hat beim Zoll am Stuttgarter Flughafen nicht nur für Naserümpfen gesorgt. Bei der Kontrolle der zehn Kartons einer Einzelhandelsfirma aus Leinfelden-Echterdingen (Kreis Esslingen) erlebte der Zollbeamte noch weitere Überraschungen.

Angemeldet war eine Fracht mit Haarteilen, Kleidern, Handtaschen und Sandalen. In den Paketen befanden sich nach Angaben vom Donnerstag neben der vierfachen Menge von Haarteilen und Kleidern auch “scheinbar getrockneter Fisch und Fleisch” und Honig, Kondensmilch, Tabletten, Tinkturen und Hautcremes. “Die enorme Geruchsbelastung übersteigt alles Bisherige”, sagte ein 43-jähriger Beamte. Die Lebensmittel und die 200 Kilogramm Medikamente und Cremes wurden vernichtet.

Zudem wurde ein dreiviertel Liter einer Tinktur beschlagnahmt, die eine geschützte Aloe-Art enthielt. Zudem fielen 50 Paar Schuhe und zehn Kleidungsstücke mit der Angabe “Made in Italy” auf. Auch diese durften wegen des Verdachts auf Markenfälschung nicht eingeführt werden. Neben Steuerhinterziehung muss sich die Firma nun wegen Verstößen gegen das Arzneimittel-, Tierseuchen-, Naturschutz- und Markengesetz verantworten. Er arbeite schon einige Jahre beim Zoll, “aber so etwas habe ich bisher noch nicht erlebt”, sagte der Beamte.

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