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Stimmungsvolle Schlussfeier

Die XX. Olympischen Winterspiele von Turin, die erfolgreichsten aller Zeit für Österreich, sind am Sonntag nach 16 Wettkampftagen mit einer stimmungsvollen Schlusszeremonie zu Ende gegangen.

Vor rund 35.000 Zuschauern bekamen zunächst die Medaillengewinner des 50-km-Langlauf-Bewerbs, darunter der “Bronzene” Michail Botwinow, ihre Medaillen überreicht, ehe das große Spektakel im Olympiastadion mit Artisten, Clowns sowie dem finalen Einmarsch der Nationen begann. Für Österreich trug Bobfahrer Andreas Pröller die Flagge ins Stadion.

“Ich erkläre die Olympischen Winterspiele von Turin für beendet”, sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge, um 21.30 Uhr. Gleichzeitig lud der Belgier die Jugend der Welt zu den XXI. Winterspielen 2010 nach Vancouver ein. Turins Bürgermeister Sergio Chiamparino gab die Olympische Flagge an den IOC-Präsidenten zurück, der sie Sam Sullivan, dem Bürgermeister Vancouvers, weiterreichte. Die Flamme ging um 22:07 Uhr im Stadio Olimpico aus.

Rogge bescheinigte den italienischen Gastgebern, die Herausforderung der Olympia-Ausrichtung mit Bravour bestanden zu haben: “Es waren wahrhaft großartige Spiele. Wir sagen ein herzliches Dankeschön an Italien, Piemont und Turin.” Zuvor hatte der IOC-Präsident die Sportler aufgefordert, die “Olympische Flamme in euren Herzen weiter brennen” zu lassen und den olympischen Traum in den Heimatländern zu verbreiten. Er warnte die Athleten aber auch vor Doping-Missbrauch. “Ich verspreche ihnen, dass wir den Kampf für einen sauberen und gesunden Sport fortsetzen werden”, sagte Rogge.

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