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Stimmung an Börsen in Europa und USA aufgehellt

Am Tag nach der konzertierten Zinssenkung wichtiger Notenbanken hat sich die Stimmung an den Börsen in Europa und den USA deutlich aufgehellt.

Für steigende Kurse sorgten am Donnerstag auch unerwartet gute Quartalszahlen des Computerriesen IBM. Der Dow Jones Index schoss kurz nach der Eröffnung der Wall Street um 140 Punkte nach oben. Der deutsche Aktienindex (DAX) legte bis 16.30 Uhr um 1,1 Prozent auf 5.068 Punkte zu, der MDAX stieg um knapp 3 und der TecDAX um 4,3 Prozent. Der ATX stieg ähnlich wie der DAX auf 2.276 Punkte.

Unter den 30 DAX-Werten war der Rohstoffkonzern K+S mit einem Plus von 13,8 Prozent bis zum Nachmittag der Gewinner. Aber auch die Commerzbank (11,7 Prozent) und die angeschlagene Hypo Real Estate (9,2 Prozent), legten kräftig zu. Dagegen war der Chiphersteller Infineon mit einem Minus von 6,7 Prozent der größte die Verlierer.

Auch an den Börsen in London und Paris zeigten die Kurse nach oben. Für Hoffnung an den Aktienmärkten nach dem Crash auf Raten der vergangenen Tage sorgte auch ein unerwartet hoher IBM-Quartalsgewinn von 2,8 Milliarden Dollar, ein Zuwachs gegenüber dem dritten Quartal 2007 von 20 Prozent. Zugleich bekräftigte IBM seine Prognose für das Gesamtjahr und erwartet weiterhin gute Geschäfte. Dies dämpfte Sorgen, Unternehmen könnten wegen der Finanzkrise ihre Investitionen drastisch runterfahren. IBM veröffentlichte seine Zahlen eine Woche früher als geplant, um den Verfall des IBM-Aktienkurses zu stoppen.

Deutlich trüber war hingegen noch die Stimmung in Japan. Dort drehte der Markt nach zeitweiligen Gewinnen zu Handelsschluss wieder ins Minus. Der Nikkei-Index fiel auf 9.157 Zähler und damit auf ein Fünf-Jahres-Tief. Am Vortag war der Index sogar um 9,4 Prozent gesunken, was dem heftigsten Tagesverlust in 21 Jahren entsprach.

Mit der Begründung “ungewöhnliche Marktbedingungen” wurde am Donnerstag in Island der Börsenhandel vorübergehend ausgesetzt. Die Geschäfte sollen erst am Montag wieder aufgenommen werden, teilte die OMX Nordic Exchange Iceland mit. Zuvor hatte Island am Donnerstag auch seine größte Bank Kaupthing verstaatlicht. Damit stehen alle drei großen Finanzinstitute des Landes unter staatlicher Verwaltung.

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