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Steuerermittlungen gegen Alice Schwarzer

"Emma"-Chefin hatte wegen Schweizer Kontos 2013 Selbstanzeige erstattet.
"Emma"-Chefin hatte wegen Schweizer Kontos 2013 Selbstanzeige erstattet. ©APA
Gegen die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer läuft auch nach ihrer Selbstanzeige und Steuernachzahlung ein steuerliches Ermittlungsverfahren. Das teilte der Anwalt der 71-jährigen Publizistin, Christian Schertz, am Freitag mit und reagierte damit auf Berichte der Nachrichtenmagazine "Focus" und "Spiegel".
“Spiegel” verteidigt Berichterstattung

Steuerfahndung und Staatsanwaltschaft hätten im Mai unter anderem Schwarzers Haus im Bergischen Land nahe Köln durchsucht, berichteten die Magazine. Schertz bestätigte die Durchsuchungen am 20. Mai, bezeichnete aber Mutmaßungen über die Höhe einer möglichen zusätzlichen Steuerschuld als “falsch”.

200.000 Euro nachgezahlt

Die Staatsanwaltschaft in Köln äußerte sich in der Sache nicht. Die Chefin der feministischen Zeitschrift “Emma” hatte Anfang Februar eingeräumt, seit den 1980er-Jahren ein Schweizer Konto geführt, es aber erst 2013 beim Finanzamt angezeigt zu haben. Sie habe 200.000 Euro für die vergangenen zehn Jahre nachgezahlt, plus Säumniszinsen.

(APA)

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