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Österreichs Gruppengegner in der Selbstanalyse

Kroatien, Polen und Deutschland sind die Vorrundengegner von Österreich bei der EURO. VOL hat Ländle-Vertreter der drei Länder zu den Stärken und Schwächen "ihrer" Nationalmannschaft befragt. Kroatien  | Polen  | Deutschland 

Kroatien:

Seine Brötchen verdient Michael Rajic in Österreich, beim SCR Altach, sein Herz schlägt während der EURO aber für sein Heimatland Kroatien. „Unser Team ist technisch sehr stark. Wir haben England zwei Mal geschlagen und fahren mit großem Selbstvertrauen zur EM. Wichtig wird ein Sieg zu Beginn gegen Österreich sein, dann kann es ein fantastisches Turnier für Kroatien werden“, zeigt sich Rajic optimistisch. Den einzigen Schwachpunkt in der kroatischen Mannschaft ortet der Altach-Legionär in der etwas langsamen Abwehr. „Dafür ist aber das Mittelfeld und der Angriff Weltklasse“, so Rajic.

Polen:

Teddy Pawlowski ist Trainer der Fußballakademie Vorarlberg und war in seiner aktiven Karriere polnischer Nationalspieler. Während der EURO fungiert er als Experte fürs polnische Fernsehen. „Polen wurde in der EM-Qualifikation Gruppensieger und hat Mannschaften wie Portugal, Serbien und Belgien hinter sich gelassen. Wenn sie bei der EURO ähnlich gut spielen, kann die Mannschaft sehr weit kommen“, ist Pawlowski überzeugt. „Die Mannschaft besteht aus sehr vielen hervorragenden Einzelspielern die bei Topvereinen in Europa spielen, gemeinsam bilden sie ein starkes Kollektiv“, unterstreicht Pawlowski. Für ihn könnte Polen durchaus für eine große Überraschung sorgen

Deutschland:

Karsten Hutwelker schnürt seine Fußballschuhe für den SCR Altach. Der Deutsche ortet durchaus Schwächen in der Elf von Jogi Löw: „Die neu formierte Abwehr könnte für Probleme sorgen. Entscheidend wird sein, ob Christoph Metzelder nach seiner Verletzungspause rechtzeitig seine Form findet.“ Dennoch ist Hutwelker überzeugt, dass Deutschland eine gute EM spielen wird. Er traut der Mannschaft den Titelgewinn zu und nennt das Erreichen des Halbfinales als Minimalziel. „Eine große Stärke des Teams ist die mannschaftliche Geschlossenheit und die Qualität von Topspielern wie Ballack oder Klose“, ist Hutwelker überzeugt.

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