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Österreichischer Verkehrssicherheitspreis geht ins Ländle

Schwarzach - Das Kuratorium für Verkehrssicherheit hat dem Schwarzacher Kinderzügle den Österreichischen Verkehrssicherheitspreis "Aquila" 2008 verliehen.

Zu Fuß gut und sicher in den Kindergarten unterwegs: Das in Schwarzach von den plan-b-Gemeinden neu entwickelte Kinderzügle macht´s möglich. Kinder und Erwachsene freuen sich gleichermaßen über die bereits zweite große Auszeichnung: Das Kuratorium für Verkehrssicherheit hat dem Kinderzügle den Österreichischen Verkehrssicherheitspreis „Aquila“ 2008 verliehen.

Besonders engagiert, nachhaltig und kreativ müssen die Siegerprojekte für den Verkehrssicherheitspreis „Aquila“ sein. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit zeichnet so Institutionen und Teams aus, die einen wesentlichen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit leisten. Der Schwarzacher Bürgermeister Helmut Leite nahm vergangene Woche stellvertretend für die vielen Projektbeteiligten in Wien die Siegertrophäe in der Kategorie Kindergarten entgegen und bedankte sich bei allen Projektpartnern: „Der Österreichische Verkehrssicherheitspreis soll zeigen, dass sich das gemeinsame Engagement für andere lohnt. Auch unser Kinderzügle wäre ohne die tatkräftige Unterstützung der Kindergärten, Eltern und der begeisterten Kindern nicht umsetzbar. Der Preis gebührt allen, die s’Kinderzügle täglich in Bewegung halten.“

Besonders erfreulich, dass „Aquila“ bereits die zweite Auszeichnung nach einer Nominierung durch die Internationale Bodensee-Konferenz für den IBK Preis für Gesundheitsförderung und Prävention vor wenigen Wochen ist.

Mit dem Kinderzügle gesund, umweltbewusst und mit Spaß unterwegs

S’Kinderzügle haben die beiden Schwarzacher Kindergärten gemeinsam mit der Gemeinde und dem regionalen Mobilitätsmanagement plan-b im Herbst 2007 initiiert. Es motiviert seitdem Kinder und Eltern dazu, Alltagswege zu Fuß zurück zu legen. Von der Exekutive geschulte und gern auch unterstützte Eltern begleiten ihre Kinder gemeinsam mit deren KindergartenkollegInnen aus der Nachbarschaft zu Fuß zum Kindergarten und holen sie wieder ab. Fast wie Zugfahren, nur „gerollt“ wird mit den eigenen Füßen. An selbstgebastelten Haltestellen kommt im ganzen Ort s’Kinderzügle vorbei. Dann heißt’s: Zügleausweis herzeigen, „einsteigen“ und mitgehen. Endstation ist beim Kindergarten oder wieder zuhause.

Dieses Mehr an Alltagsbewegung wirkt sich auf vielen Gebieten positiv aus: Mehr Bewegung fördert die Gesundheit von Kindern und Erwachsenen, soziale Kontakte – auch zu MigrantInnen – werden gestärkt, die Verkehrssituation vor den Kindergärten wird stark verbessert und Kinder lernen ganz nebenbei, wie man sich auf Verkehrswegen richtig verhält.

Quelle: ikp

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