Sternstunde für Judoka Laurin Böhler

©Weltverband
Zum ersten Mal stand Laurin Böhler dieses Wochenende in einem Grand-Prix-Finale.

Mit der bärenstarken Silbermedaille in Cancún sicherte sich der Vorarlberger zahlreiche Quali-Punkte für die Olympischen Spiele und jede Menge Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Este bien…este mui bien! Laurin Böhler ist definitiv wieder da. Beim stark besetzen Grand-Prix in Mexico stellte der 23-jährige Schwarzacher sein internationales Top-Niveau erneut unter Beweis und holte sich die sensationelle Silbermedaille. Nach einem Freilos in der ersten Runde, einem Golden-Score-Sieg gegen den Deutschen Phillipp Galandi und einem Ippon-Triumph gegen den Brasilianer Rafael Bzucarini, ging es im Kampf um den Finaleinzug gegen seinen ÖJV-Teamkollegen Aaron Fara. Der Kampf gegen seinen direkten Kontrahenten um die Olympia-Quali, der ebenfalls eine sehr starke Vorstellung zeigte, entwickelte sich zu einer wahren Nervenschlacht. Erst im Golden Score gelang Laurin die erlösende Waza-Ari-Wertung. Der zehrende Kampf machte sich jedoch im Finale gegen den Russen Nijaz Bilalov (U23-Europameister 2016) bemerkbar, der erneut in die Verlängerung ging. Hier nutze der Osteuropäer seine erste richtige Chance und sicherte sich den Turniersieg. Nichtsdestotrotz sollte Böhler durch diesen starken zweiten Platz viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben mitnehmen. Denn immerhin katapultierte sich der Sportler des ULZ Hohenems mit dieser Leistung auf Platz 18 der Weltrangliste und  sogar auf Rang 8 der Olympiarangliste!

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