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"Sterne" auf neuer Grundlage

Schwarzach - Um mit drei, vier oder fünf "Sternen" klassifiziert zu werden, mussten Hotels in Österreich bislang bestimmte Mindestkriterien erfüllen. Die zielten z. B. auf Zimmergröße, Nasszellensituation oder Bettenformat ab. Ab 1. Jänner 2010 tritt ein neues, mit Deutschland und der Schweiz abgestimmtes Klassifizierungsmodell in Kraft.

„Es wird ein Mischsystem aus der Bewertung dieser Kriterien plus zu vergebenden Punkten sein, zudem wird es bei jeder Sterne-Anzahl auch eine ,Superior’-Variante geben, damit ein Betrieb deutlich signalisieren kann, dass er z. B. im Zimmer-Komfort oder bei der Wellness-Infrastruktur einen messbar höheren Aufwand als in seiner Kategorie üblich betreibt und dass deshalb auch der Preis etwas höher angesetzt ist.“ Das erläuterte auf unsere Anfrage Wolfgang Juri, in der Wirtschaftskammer Vorarlberg u. a. für Klassifizierungen und Klassifizierungsberatung zuständig.

So wie man sich mit entsprechenden Investitionen innerhalb einer Kategorie in die „Superior“-Zone emporarbeiten oder von einer in die nächsthöhere Kategorie katapultieren kann, kommt es laut Juri „etwa ein Dutzend Mal pro Jahr“ vor, dass es umgekehrt läuft, die Klassifizierungskommission also Rückstufungen aussprechen muss. „Das heißt weniger, dass ein Haus z. B. von 4- in 3-Sterne-Status rückgereiht wird, das heißt meistens, dass es vorübergehend gar keine Sterne mehr hat. Denn eine sichtlich abgewohnte 4-Stern-Adresse rechtfertigt auch keinen 3-Stern-Status“, erläuterte Juri die diesbezügliche Praxis. Der Vorgang treffe die Business-Hotellerie häufiger als die Ferienhotellerie, da Feriengäste nicht selten eine fast „emotionale Beziehung“ zum Quartier aufbauen, sich länger in diesem aufhalten und es auch entsprechend schonen.

In Vorarlberg liegt, was die Zuerkennung dieser Sterne betrifft, die Latte traditionell sehr hoch. Viele Inhaber, so Juri, planen sorgfältig voraus und bedienen sich der Klassifizierungsberatung, um eine Zieldefinition z. B. für das Haus in zwei Jahren zu erstellen und mit dem Berater abzustimmen, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Chefin der Klassifizierungskommission ist Andrea Kinz vom „Weißen Kreuz“ in Bregenz, rund 20 Personen sind ganzjährig in Sachen Klassifizierung im Land unterwegs.

 

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