Staudinger-Nachfolger: Hopfner neuer SPÖ-Klubchef

Martin Staudinger mit Thomas Hopfner
Martin Staudinger mit Thomas Hopfner ©SPÖ
Die Vorarlberger SPÖ hat nach den erfolgreichen Bürgermeister-Stichwahlen gleich am Montag die ersten personellen Weichenstellungen vorgenommen.
"Roter Sonntag" in Vorarlberg

Der 55-jährige Thomas Hopfner wird im Landtag dem neuen Bregenzer Bürgermeister Michael Ritsch nachfolgen, der sein Landtagsmandat im Oktober zurücklegen wird. Parteichef Martin Staudinger - er wird Bürgermeister in Hard am Bodensee - bleibt Landtagsabgeordneter, gibt aber den Klubvorsitz an Hopfner ab.

Das teilten die Sozialdemokraten am Montagnachmittag nach einer Klubsitzung in einer Aussendung mit. Hopfner - er ist Leiter der Polizeischule in Feldkirch - hat bei der Landtagswahl im vergangenen Herbst sowohl auf der SPÖ-Landesliste als auch auf allen Bezirkslisten auf der fünften Position kandidiert. Da die SPÖ lediglich vier Sitze erreichte, blieb ihm ein Einzug in den Landtag zunächst verwehrt. Dass er auch die Funktion des Klubobmanns übernehmen soll, wurde vom SPÖ-Klub einstimmig beschlossen.

Parteivorsitz noch offen

Ritsch wird bei der nächsten Landtagssitzung am 7. Oktober ein letztes Mal auf der Abgeordnetenbank Platz nehmen und anschließend sein Mandat zurücklegen. Hopfner wird bei der Sitzung am 18. November als Abgeordneter angelobt werden. Ab dann besteht die SPÖ-Fraktion im Landtag aus Hopfner und Staudinger sowie den beiden Abgeordneten Manuela Auer und Elke Zimmermann.

Martin Staudinger will neben dem Klub- auch den Parteivorsitz abgeben, um sich auf seine neue Aufgabe als Bürgermeister konzentrieren zu können. Davor möchte er aber noch ein schlagkräftiges Team aufbauen, das die Partei in Zukunft führen soll. Geplant ist, den Wechsel an der Parteispitze beim im nächsten Jahr anstehenden Parteitag zu fixieren.

(APA)

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