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Startschuss für Jagd auf Serienmeister

Vizemeister ALPLA Hard hat zum HLA-Auftakt Linz zu Gast – Meister A1 Bregenz muss zu Tulln.

Die Ziele sind gleich, die Etats geschrumpft – und am Ende wird in der Handball-Liga Austria 2009/10 ein West-Ost-Duell zwischen Serienmeis­ter A1 Bregenz und den Fivers Margareten erwartet. Nur diese zwei Klubs bekannten sich bei der Saisoneröffnungs-Pressekonferenz in Wien dazu, dass spätestens Anfang Juni 2010 die Meistertrophäe ihr Eigen sein soll. “Wir wollen wieder, zum siebenten Mal in Serie, Meister werden, wie im Kegeln alle Neune voll machen. Am liebsten wäre mir, wenn wir den HLA-Titel holen, die Fivers abermals den ÖHB-Cup holen und wir uns darüber schon jetzt einigen könnten”, meinte Bregenz-Manager Roland Frühstück, der für seine Aussage nur Kopfschütteln erntete. “Wir haben den ers­ten Meistertitel in unserer 100-jährigen Vereinsgeschichte im Visier”, konterte Fivers-Manager Thomas Menzl. Bei beiden Titelkandidaten gab es zahlreiche Veränderungen. Bregenz gab Mare Hojc, Nikola Marinovic und Gregor Günter ab, nicht mehr bei den Wienern sind Vytas Ziura und Thomas Bauer. Das erste direkte Duell steigt am 19. September in Bregenz.

Zwei Punkte das Ziel

Wie der Alpla HC Hard die Abgänge des Legionärs-Quartetts Wleklak, Moszcynski, Klimciauskas und Valkovskis “verdaut” hat, wird sich heute zeigen. Das Team von Coach Zbigniew Tluczynski startet heute (19 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Linz in die Saison und will dabei die Tradition fortsetzen. Seit dem Meisterjahr 2003 haben die “Roten Teufel” vom Bodensee kein Saison-Eröffnungsspiel verloren. Erstmals in einem Punktespiel im Trikot des Vizemeisters sind die Neuzugänge Maciek Tluczynski (Aufbau Mitte), Janis Glusaks (Kreis), der von Bregenz gekommene Andriy Kuzo (Rückraum rechts) und Deni Gasperov. Erklärtes Ziel gegen die Oberösterreicher, bei denen der verletzte Kreisläufer Slavko Krnjajac fehlt, sind zwei Punkte. Serienmeister Bregenz beginnt die 13. Saison im Oberhaus auswärts bei Tulln. Alles andere als ein doppelter Punktgewinn des Teams von Trainer Martin Liptak wäre eine große Überraschung. Allerdings warnt Liptak, die Sache auf die leichte Schulter zu nehmen. “Tulln hat uns letzte Saison am 20. Oktober mit 34:33 eine der zwei HLA-Saisonniederlagen zugefügt. Deshalb dürfen wir die Sache nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir werden auf jeden Fall in stärkster Formation antreten und uns nicht in Blickrichtung Champion League schonen”, betonte Liptak.

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