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"Star Wars" wie im Kino: "Jedi: Survivor" im Test

Cal Kestis ist in seinem zweiten Abenteuer als Jedi-Ritterwieder im Kampf gegen das Imperium unterwegs.
Cal Kestis ist in seinem zweiten Abenteuer als Jedi-Ritterwieder im Kampf gegen das Imperium unterwegs. ©Screenshot Electronic Arts
Das neue Singleplayer-Abenteuer ist ein wahres Fan-Fest - (fast) alles richtig gemacht!
Ländle Gamer

(PC, XBX & PS5) Electronic Arts konnte im Jahr 2019 eine ganze Gemeinde von zweifelnden „Krieg der Sterne“-Fans bekehren: „Fallen Order“ inszenierte eine packende Story mit einem charismatischen Hauptcharakter in einer atmosphärisch dichten Welt. Gespielt wurde das Ganze als Action-Rollenspiel mit Soulslike-Kämpfen und Parkour-Einlagen. Also: Ein bisschen von allem, aber als sehr genießbare Mischung. Der Nachfolger „Jedi: Survivor“ baut auf diesen Stärken auf und kann fast durchweg überzeugen.

Der Gameplay Trailer

Fünf Jahre nach den Ereignissen von „Fallen Order“ angesiedelt, erzählt „Jedi: Survivor“ die Geschichte des Jedi-Ritters Cal Kestis weiter. Der Einstieg ist düster: Nach einer missglückten Mission steht Cal plötzlich allein im Kampf gegen das Imperium. Er trifft auf neue Feinde, neue Freunde und macht sich auf die Suche nach einem mystischen Jedi-Heiligtum. Über die Story soll an dieser Stelle nicht mehr verraten werden – außer, dass sie sich anfangs etwas zu langsam entwickelt, dann aber richtig (auch emotional) Fahrt aufnimmt und Fans sicher viel Freude bereiten wird. Allerdings sollte man den Vorgänger fast durchgespielt haben, um gut folgen zu können.

Apropos Vorkenntnisse: Anders als sonst verliert Cal nicht zu Beginn der Fortsetzung seine Fähigkeiten und muss sich alles neu erarbeiten. Er ist von Anfang an ein starker Kämpfer und Akrobat – und wird immer besser. Angriffe abwehren, Schüsse parieren, kontern – die Kämpfe, vor allem gegen Bosse, machen Spaß, sind aber nicht zu anspruchsvoll. Immer gilt es, sich auf den Gegner einzustellen und seine Schwächen auszunutzen. Insgesamt gibt es fünf Lichtschwerthaltungen (jetzt inklusive Blaster-Nutzung) sowie zahlreiche Power-Fähigkeiten. Auch Robo-Kumpel BD-1 lernt ein paar Tricks. Eine richtige Rollenspiel-Charakterentwicklung fehlt allerdings. Das verschenkt etwas Potenzial des Souls-Ansatzes.

Dafür ist Cal diesmal besonders beweglich, unter anderem dank eines Greifhakens. Die nicht ganz offene, aber sehr spielbar dimensionierte Welt lädt zum Erkunden ein. Die Landschaften und alles darin sehen großartig aus, auch wenn die Framerate hin und wieder ins Stottern gerät. Immer wieder entdeckt man Wege, Rätsel und Geheimnisse, die nur mit neuen Fähigkeiten zugänglich sind. Überall warten spannende und gut geschriebene Nebenmissionen sowie Upgrades und kosmetische Items. Statt neuer Poncho-Farben gibt es diesmal neue Bärte für Cal. Spannend sind aber vor allem die Lichtschwertteile, mit denen man sich seine persönliche Traumwaffe basteln kann - diesmal auch als Langschwert wie bei Kylo Ren.

Das Ländle-Gamer-Fazit

„Star Wars Jedi: Survivor“ ist großes Kino – eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren spektakulär in Szene gesetzt. Die Action, ob beim Erkunden per Parkour oder im Kampf, macht kompromisslos Spaß. Jede Spielminute in diesem Universum ist ein Genuss. Bitte mehr davon!

(VOL.AT)

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