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Standort-Ranking: Vorarlberg fällt zurück

Laut "StandortRADAR 2008" hat sich Vorarlberg in puncto Standortqualität leicht verschlechtert. Im Bundesländer-Ranking verliert Vorarlberg einen Platz und liegt nun hinter Tirol auf Platz 4.

Insgesamt verliert Vorarlberg 0,87 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahresindex.

Anders Oberösterreich und Niederösterreich: Trotz beginnender Wirtschaftskrise sind Oberösterreich und Niederösterreich bestens für Investitionen geeignet. Deutlich an Attraktivität eingebüßt haben Wien und die Steiermark – vor allem wegen zu hoher Kosten. Zu diesen Ergebnissen kommt der StandortRADAR 2008, der Österreichs Bundesländer einem “Leistungscheck” auf Basis einer Umfrage kombiniert mit aktuellen Wirtschaftsdaten unterzogen hat.

Vergleicht man die heurigen Ergebnisse mit der Bundesländerauswertung für 2007, so hat sich Kärnten am stärksten gesteigert, der Abstand zum Durchschnittswert der Bundesländer hat sich im Jahresvergleich halbiert. Zurückzuführen sei dies unter anderem auf eine bessere Konjunkturentwicklung sowie auf neue Großprojekte.

Auch die Standortqualität von Tirol hat sich verbessert, nicht zuletzt aufgrund guter Tourismusergebnisse im Sommer und Winter, so Studienleiter Florian Schwillinsky am Dienstag bei der Präsentation der Ergebnisse.

Zu den größten Absteigern zählen dagegen Wien und die Steiermark. Der Grund dafür liege nicht nur in der sich abschwächenden Konjunktur, sondern vor allem an den Standortkosten, die in diesen beiden Bundesländern stärker gestiegen seien als in anderen Regionen. Wien habe zudem an Reputation in punkto Einstellung der Verwaltung, etwa bei Genehmigungen, verloren.

“Der Wettbewerb wird sich verschärfen und wer glaubt, dass die krisenhafte Entwicklung und staatliche Hilfspakete den Standortwettbewerb dämpfen, hat sich getäuscht”, sagte der Präsident des Management Clubs, Herbert Paierl, am Dienstag anlässlich der Präsentation der Studienergebnisse. Seit dem Sommer sei beinahe wöchentlich eine Verschlechterung im Meinungsbild festzustellen.

“Erfolgsgeheimnisse” für ein gutes Bundesländer-Ranking sieht er in Investitionen in Forschung und Entwicklung, der Höhe der Abgaben, Energiekosten und Unternehmerfreundlichkeit. Vor allem die Kostenfrage habe nichts mit der aktuellen Wirtschaftsentwicklung zu tun, zumal diese lokal gemacht und lokal zu beeinflussen seien, so Paierl.

Erfolgsindex 2008:

1. Oberösterreich 111,87
2. Niederösterreich 105,09
3. Tirol 103,30
4. Vorarlberg 103,09
5. Salzburg 102,79
Österreich-Schnitt 100,00
6. Wien 97,27
7. Steiermark 94,76
8. Kärnten 94,00
9. Burgenland 87,81

 

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