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Stallehr investiert kräftig in Schutzbauten

Schutzbauten im Bereich des Sterchlis Tobel
Schutzbauten im Bereich des Sterchlis Tobel ©Sascha Walch
Sterchlis Tobel

Stallehr: Die schon lange fälligen Baumaßnahmen im Bereich des “Sterchlis Tobel” wurden heuer von der Gemeinde Stallehr und der Wildbach- und Lawinenverbauung durchgeplant und in Angriff genommen. In einer Bauzeit von ca. 4 Monaten wurde ein mächtiger Damm mit einem Hochwassergerinne errichtet und soll somit vor Steinschlag und Überschwemmungen, die es immer wieder gegeben hat, schützen. Durch die Aufbereitung des benötigten Schüttmaterials vor Ort, konnte der LKW – Verkehr während der Bauzeit sehr niedrig gehalten werden und es wurden an die 1200 LKW-Fahrten damit eingespart. Im Zuge dieser Bautätigkeiten wurde auch die Zufahrtsstraße zum Trinkwasserhochbehälter erneuert und die Schrankenanlage weiter hinauf versetzt. Somit kann im Ernstfall sehr rasch zum Hochbehälter gelangt werden, auch ohne Schrankenschlüssel.

Kostenteilung

Die Kosten für diese Schutzbauten werden von der Wildbach- und Lawinenverbauung, vom Land Vorarlberg und von der Gemeinde Stallehr getragen, wobei die Gemeinde Stallehr einen Anteil von 20 % der Gesamtkosten aufbringen muss. “Diese 350.000 Euro die wir für diese Schutzmaßnahmen aufwenden sind dringend nötig, um die Bevölkerung von Stallehr gegen etwaige Naturereignisse und Katastrophen zu schützen. Gerade in den letzten Jahren haben sich immer wieder kleinere und größere Felsbrocken im Sterchlis Tobel selbständig gemacht und sind bis zu den Häusern am Waldrand gedonnert”, erklärt Bürgermeister Bertram Luger.

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