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Städtische baut Pole Position aus

Mit einem Rekordgewinn von 240 Mill. Euro hat der Wiener Städtische-Konzern, unter dessen neuer Dachmarke Vienna Insurance Group 37 Versicherungsmarken gebündelt sind, das Jahr 2005 abgeschlossen.

Über eine erfolgreiche Kapitalerhöhung holte die Städtische 1 Mrd. Euro in ihre „Kriegskassen“, und auch 2006 hat sich mit einem Erstquartalsgewinn von 79 Mill. Euro sehr gut „angelassen“. Das berichtete heute in Bregenz Vorstandsdirektor Mag. Robert Lasshofer.

Ein Hauptanlass seines Ländle-Aufenthaltes war die offizielle Bekanntgabe der Rochade an der Spitze der Landesdirektion. Walter Kopf wird nach 14 Jahren als Städtische-Landeschef per 1. Juli das Zepter an seinen Nachfolger Burkhard Berchtel weiterreichen. Seine offizielle Verabschiedung könnet übrigens mit dem Umzug der Landesdirektion vom heutigen Feldkircher Quartier in die Villa Menti zusammenfallen, die um den Jahreswechsel isn Auge gefasst ist.

Wie Kopf berichtete, steigerte die Städtische im Ländle 2005 ihre Prämieneinnahmen um 11,3 Prozent auf 49,24 Mill. Euro. Alle Sparten außer der Krankenversicherung legten teils kräftig zweistellig zu. Das Unternehmen setzt auf das Nebeneinander der drei Vertriebswege Makler, Agenturen und eigene Angestellte, und auch künftig soll das Wachstum über den Ausbau dieser Kapazitäten gesichert werden.

Lasshofer plädierte heute – auch angesichts des 2005 durch Schneedruck- und Hochwasserschäden etwas „getrübten“ Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit – für einen „goldenen Mittelweg“ bei der Vorsorge gegen Elementarrisken. „Die Katastrophenrisken steigen, und wir werden die richtige Balance zwischen öffentlichem Puffer (Körperschaften, Katsrophenfonds) und individueller Risikoabsicherung finden müssen“, skizzierte er die Städtische-Position in dieser aktuell geführten Debatte.

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