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Stadt in Südengland führt eigene Währung ein

Um die brachliegende lokale Wirtschaft wieder anzukurbeln, will eine Stadt im Süden Großbritanniens eine eigene Währung einführen.

Die rund 16.000 Einwohner der Stadt Lewes in der Nähe von Brighton können ab Mittwoch das “Lewes-Pfund” statt dem britischen Pfund in mehr als 60 Geschäften des Städtchen zum Einkaufen benutzen, wie die Stadtverwaltung am Dienstag mitteilte. Damit will die Stadt an eine glorreiche Epoche von 1789 bis 1895 anknüpfen, in der sie ebenfalls ihre eigene Währung hatte. Zunächst wurden zehntausend Ein-Pfund-Scheine des neuen Lewes-Pfundes gedruckt.

Der Bürgermeister von Lewes, Michael Chartier, will mit der Maßnahme möglichst viele Menschen dazu ermutigen, in kleinen Geschäften der Stadt einzukaufen. Die Aktion soll erst einmal ein Jahr lang dauern. Sie geht auf eine Initiative von Bürgern zurück. Ein ähnliches Projekt läuft in der Stadt Totnes seit mehr als einem Jahr.

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