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Stadionstreit ausgeräumt

Der Streit um die Vergabe für das in Klagenfurt geplante EM-Stadion dürfte ausgeräumt sein. LH Haider, BM Scheucher und ÖFB-Präsident Stickler vereinbarten, dass das Vergabeverfahren für den Neubau fortgesetzt wird.

Auch die Vergabekommission bleibt personell unverändert. Damit kann das Ziel, das Stadion rechtzeitig für die Fußball-EM 2008 fertig zu stellen, erreicht werden, betonten alle Gipfelteilnehmer. Der jüngste Konflikt zwischen der Stadt und dem Land hatte sich an angeblichen Bieter-Absprachen und Verfahrensmängeln entzündet. Die Vergabe muss noch im Februar über die Bühne gehen, andernfalls können die nötigen Fristen nicht mehr eingehalten werden. Das würde das Aus für die Lindwurmstadt als Austragungsort der drei Vorrundenspiele bei der Euro 2008 bedeuten.

Laut Haider soll das Stadion bis Mai 2007 fertig gestellt und bereits vor der Euro 2008 für Veranstaltungen genutzt werden. Beim “Stadiongipfel” habe man eine “tragbare Grundlage” gefunden, sagte Haider. Rechtsexperten würden dafür sorgen, dass die Vergabe nicht anfechtbar sein werde. Scheucher unterstrich, dass das Vergabeverfahren fortgesetzt werde und auch jene Firmen, die bereits ein Angebot “ordnungsgemäß eingereicht” hätten, weiterhin im Rennen seien.

Stickler zeigte sich erleichtert, dass er nun “leichten Herzens zur UEFA fahren” könne. Das Projekt soll 66,5 Millionen Euro kosten, es umfasst neben dem Stadionbau auch die Errichtung eines Ballsportzentrums, einer Fußballakademie und die Verlegung des Stadtgartenamtes.

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