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Staatsanwaltschaft ermittelt im Helikopter-Streit

Der Streit um eine Fluggenehmigung für Rettungshubschrauber des Unternehmens "Heli Austria" von Roy Knaus ist ein Fall für die Justiz geworden. Der Innsbrucker Rechtsanwalt von Knaus, Christian Ortner, hat bei der Staatsanwaltschaft Salzburg eine Anzeige "wegen des Verdachtes des Amtsmissbrauchs und der Korruption gegen unbekannte Täter im Kreise der Austro Control Gesellschaft eingebracht".

“Wir ermitteln”, sagte Mediensprecherin Barbara Feichtinger am Donnerstag auf APA-Anfrage. Die Staatsanwaltschaft werde die Sachverhaltsdarstellung vom 18. Jänner 2010 nun prüfen und den Zuständigkeitsbereich eruieren, erklärte die Staatsanwältin. Möglicherweise wird der Fall an die Korruptions-Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Auch Salzburgs Wirtschaftsreferent LHStv. Haslauer hat gemeinsam mit LH Burgstaller bereits eine Sachverhaltsdarstellung wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs bei der Austro Control an die Ermittlungsbehörde geschickt. Die Austro Control bezeichnete die Anzeige als “substanzlos”. Die Vorwürfe seien haltlos, die Anzeige werde zur Einstellung des Verfahrens führen, erklärte Unternehmenssprecher Peter Schmidt.

Das Salzburger Hubschrauberunternehmen musste 71 Mitarbeiter in Tirol und Salzburg zur Kündigung anmelden. Hintergrund sind strengere österreichische Vorschriften für Rettungshubschrauber seit 1. Jänner, nach denen Maschinen an fünf Standorten in Salzburg und Tirol laut Austro Control nicht mehr fliegen dürfen. Die neuen Vorschriften sehen nur mehr den Einsatz von Hubschraubern mit einer speziellen Zulassung (Kategorie A) als höchste Leistungsklasse vor. Laut Ortner sind aber alle Hubschrauber des Typs AS355 der Heli Austria von der zuständigen Behörde EASA (Europäische Agentur für Flugsicherheit) in der Kategorie A wie gefordert zugelassen, ausgestattet und versichert und verfügen über ein gültiges Lufttüchtigkeitszeugnis.

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