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Staat nimmt 2 Mrd. Euro über Bundesanleihen auf

Die Österreichische Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) wird morgen, Dienstag, für den österreichischen Staat zwei Bundesanleihen emittieren.

Das gemeinsame Emissionsvolumen wird knapp über 2 Mrd. Euro betragen.

Die 3,5 Prozent-Bundesanleihe 2005-2015/2 wird dabei um 935 Mio. Euro aufgestockt, die 4,35 Prozent-Bundesanleihe 2008-2019/1 wird um 1,1 Mrd. Euro aufgestockt.

Die Preisfestsetzung der Anleihen erfolgt in Form eines Auktionsverfahrens. Dabei wird sich auch zeigen, wie die internationalen Finanzmärkte die Kreditwürdigkeit des österreichischen Staates im Vergleich etwa zu den Benchmark-Anleihen Deutschlands bewerten wird. Der Renditeabstand (“Spread”) zwischen deutschen und österreichischen Anleihen ist nach turbulenten Monaten zuletzt wieder zurückgegangen, liegt im zehnjährigen Laufzeitenbereich aber noch immer bei rund 60 Basispunkten. Der Spread gilt an den Finanzmärkten als Vertrauensmaßstab und kann als Risikoaufschlag verstanden werden.

Durch die Verschärfung der Krise in Osteuropa waren die österreichischen Staatsanleihen vor allem im Februar stark unter Druck gekommen, der Spread ging auf bis zu 140 Basispunkte auseinander. Durch das weitläufige Engagement der österreichischen Banken in Osteuropa hatte Österreich bei den Ratingagenturen Vertrauen eingebüßt. Zusätzlich sorgten Aussagen von Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman, wonach Österreich durch die Osteuropa-Investments in Bedrängnis geraten könnte, für steigende Spreads.

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