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Srebrenica-Gedenkmarsch in Bosnien begonnen

Rund 2.000 Menschen haben am Dienstag im Osten von Bosnien einen dreitägigen Marsch im Gedenken an die Opfer des Massakers von Srebrenica begonnen.

Vom Dorf Sapna aus wollen die Teilnehmer am “Marsch des Todes – Weg der Freiheit” zum Gedenkpark Potocari nahe Srebrenica gehen, wo am Freitag über 300 weitere Opfer des Massakers begraben werden.

Dort liegen bereits über 2.500 der rund 8.000 Muslime, die 1995 nach der Eroberung der Bosniaken-Enklave von Serben ermordet worden waren. Truppen der bosnischen Serben hatten die einstige UNO-Schutzzone am 11. Juli 1995 erobert, die dort stationierten Blauhelm-Truppen protestierten lediglich gegen das Vordringen der Serben. Schon kurz danach wurden rund 8.000 Bosniaken (bosnische Muslime) – Männer und Jugendliche – ermordet. Mehr als 30.000 Kinder, Greise und Frauen wurden aus ihren Heimen vertrieben.

Das UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag (ICTY) hat wegen dieses Kriegsverbrechens den Serben-Führer Radovan Karadzic und dessen Armeechef Ratko Mladic angeklagt. Die beiden sind seit Ende des Bosnien-Krieges (1992-95) auf der Flucht. Am Gedenkmarsch beteiligen sich auch Parlamentarier aus der Schweiz und Vertreter von Friedensgruppen aus Belgrad.

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