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Sr. Martha - Neues Leben in ein altes Haus

Sr. Martha Bertsch -  Internationale Gemeinschaft der Schulschwestern von Unserer Lieben Frau (SSND)
Sr. Martha Bertsch - Internationale Gemeinschaft der Schulschwestern von Unserer Lieben Frau (SSND)
Frastanz. Schwester Martha Bertsch aus Maria Grün lebt seit Jahren Israel und seit einigen Monaten in Nazareth. Im Rahmen des Friedenswerkes von Bischof Elias Chacour arbeitet sie am Aufbau einer internationalen Pilgerbegegnungsstätte und bittet ihre Vorarlberger Landsleute um Unterstützung.
Eindrücke der jetzigen Pilgerbegegnungsstätte

Lesen Sie einen Auszug aus Schwester Marthas “Brief aus Nazareth”:

Es ist ein großes Haus, das Bischof Chacour von seinem verstorbenen Priesterfreund Abuna Farasch geschenkt bekommen hat. Sein Wunsch ist, dieses Haus wieder dem ursprünglich geplanten Zweck zuzuführen, nämlich der Begegnung und dem Austausch unter Christen aus aller Welt in Palästina zu dienen. Der viel zu früh verstorbene Abuna Farasch hat es als Begegnungszentrum mit Übernachtungsmöglichkeit für Pilger/innen aus aller Welt gebaut.

Seit etwa 10 Jahren steht das Haus fast leer. Vorübergehend hat der eine oder andere Priester hier gewohnt, dann eine Frau mit drei Kindern und eine ältere Dame aus Belgien, die sich über viele Jahre um Seminaristen, Priester und vieles mehr gekümmert hat. Sie ist vor zwei Jahren – 90 jährig – in diesem Haus gestorben. In diesen Jahren ist im und am Haus nichts geschehen, niemand hatte Zeit, Energien und Geld war auch keines da – und so ist eine gründliche Renovierung vorrangig. Die Wasserleitungen sind – weil lange Zeit nicht verrostet benützt und oft die Leitungen sind gebrochen. Sie müssen also dringend erneuert werden wie die Elektroinstallationen. Die Fenster sind zum Teil kaputt, die Rahmen rostig und nicht mehr dicht, die notwendigen Jalousien sind defekt, die Betten und Matratzen sollten erneuert werden, die Duschen und WCs müssen erneuert werden.

Sie sehen, es gibt eine Menge zu tun, aber dem Bischof fehlt dafür das Geld! Er hat ein großes Gottvertrauen und ist überzeugt, dass Gott Hilfe senden wird, wenn er dieses Haus nicht verrotten lässt sondern es den Menschen und den Pilgern von überall her kommend, zur Verfügung stellen wird. Seine größte Sorge ist, dass die Christen hier immer mehr auswandern und es im Hl. Land immer weniger Christen gibt. Deshalb, so ist er überzeugt, wenn die Christen aus aller Welt hier Häuser finden wo sie sich treffen können, wenn Pilger kommen, ein paar Tage bleiben und die Christen hier in Palästina werden so erfahren, dass sie nicht vergessen sind und durch diese Solidarität mit Christen aus anderen Ländern gestärkt, im Land zu bleiben.

Meine Bitte um Unterstützung und (finanzielle) Hilfe möchte ich im Namen des Bischofs Elias an die Menschen und die Christen in Vorarlberg richten, die an unserem Projekt eines Begegnungszentrums und Pilgerhauses in Nazareth Interesse finden. Ich schreibe diese Bitte im Namen des Bischofs, der über die Maßen im Einsatz ist und es nicht schafft zu schreiben und so hat er mich gebeten ihn dabei zu unterstützen. Er ist auch gerne bereit einmal nach Vorarlberg zu kommen, um über die Situation im Hl. Land und seine Erfahrungen als Palästinenser zu sprechen wenn er dazu eingeladen wird.

Wenn sie das Projekt konkret unterstützen möchten:
Spendenkonto Nr. 220-121-805-02 bei ERSTE Bank AG (BLZ 20111).
Stichwort: Projekt Nazareth

Kontakt und Infos: marthabertsch@hotmail.com

Link zum Kirchenblatt-Artikel “Begegnung in Nazareth”:
http://www.kath-kirche-vorarlberg.at/organisation/kirchenblatt/artikel/projekt-begegnung-in-nazareth

Quelle www.kath-kirche-vorarlberg.at /Gemeindereporter Helmut Köck

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