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Squinobal wird am Freitag nach Hause fliegen

Nach Angaben des Generalkonsuls der österreichischen Botschaft in Bangkok, Robert Landlinger, wird der 33-Jährige am Mittwoch in der Hauptstadt Bangkok ankommen und am Freitag nach Hause fliegen.

Squinobal sei nach Absprache zwischen Botschaft und Spital vorerst vom Krankenhaus mit dem Notwendigsten an Kleidung und Geld ausgestattet worden, sagte Landlinger. Der 33-jährige Vorarlberger aus Lauterach bei Bregenz werde nun gemeinsam mit seinem deutschen Begleiter auf dem Landweg nach Bangkok reisen, wo er in der Botschaft mit einem Ersatzpass und allem Weiteren versorgt werde.

Ein Flug in die Heimat sei für Squinobal und seinen Freund bereits gebucht: „Sie werden Freitagmittag mit einer deutschen Fluglinie von Bangkok nach München fliegen und am Abend ankommen“, so Landlinger.


Unglücks-Pilot von Phuket war vor Wetterproblemen gewarnt

Der Vorarlberger Marcel Squinobal, der die Flugzeugkatastrophe in Thailand mit Prellungen am Brustkorb überstanden hat, ist am Dienstag aus dem Spital in Phuket entlassen worden. Am Freitag will er heimfliegen. Unterdessen wurde bekannt, dass der indonesische Pilot der Maschine des Billigfliegers „One-Two-Go“ unmittelbar vor der Landung gewarnt worden sei, dass heftige Windböen über die Landebahn fegten.

„Das geht aus den Gesprächen mit dem Tower hervor, sagte der Direktor der Luftverkehrsbehörde, Chaisak Ungsuwan, im thailändischen Fernsehen. Trotz des Monsun-Sturms entschloss sich der Pilot aber zunächst zur Landung, ehe er in letzter Minute vergeblich versuchte, wieder durchzustarten. „Sein letztes Wort war: Landung“, sagte Chaisak. Bei dem Unglück waren 89 Menschen ums Leben gekommen, 41 konnten sich aus der brennenden Maschine retten.

Überlebende hatten den Piloten kritisiert, weil er in dem Unwetter nicht auf einen anderen Flughafen ausgewichen war. Die Fluggesellschaft „One-Two-Go“ verteidigte den 56-jährigen Indonesier. „Der Pilot war einer unserer besten, sehr erfahren, geduldig und entschlossen“, sagte Airline-Direktor Kajit Hapananont der „Bangkok Post“. Vor einer Verurteilung müsse die Auswertung der Flugschreiber abgewartet werden.

In den thailändischen Medien entbrannte eine Debatte über die Sicherheit von Billigfluglinien. Luftfahrtexperten verweisen aber darauf, dass diese nicht häufiger in Unfälle verwickelt sind als andere Fluglinien.

Nach Angaben der Behörden wurden bis Dienstag 53 der 89 Todesopfer identifiziert. Unter den Toten waren 53 Ausländer, unter anderem aus dem Iran, Israel, Großbritannien, Deutschland und Schweden. 32 Ausländer seien noch nicht eindeutig identifiziert worden, teilte die Armee mit.

Der Vorarlberger wird nach Angaben des Generalkonsuls der österreichischen Botschaft in Bangkok, Robert Landlinger, am Mittwoch in Bangkok ankommen und am Freitag heimfliegen. Er sei nach Absprache zwischen Botschaft und Spital vorerst vom Krankenhaus mit dem Notwendigsten an Kleidung und Geld ausgestattet worden. Der 33-Jährige aus Lauterach bei Bregenz werde nun mit seinem deutschen Begleiter auf dem Landweg nach Bangkok reisen, wo er in der Botschaft mit einem Ersatzpass und allem Weiteren versorgt werde. Ein Flug in die Heimat sei bereits gebucht.

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