Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Spritpreise in Vorarlberg am höchsten

Wien/Schwarzach - Autofahren ist wieder Luxus - die Spritpreise sind steil nach oben geschossen. Vorarlberg zählt hierbei, neben Tirol, zu den teuersten Bundesländern.

Eurosuper ist um 8,8 Prozent (9,9 Cent) teurer als im Dezember des Vorjahres. Diesel kostet um 12,9 Prozent (13,2 Cent) mehr als im Dezember 2009. Das zeigt eine bundesweite AK Treibstoffpreis-Analyse von Anfang Dezember bei 1.474 Tankstellen. “Autofahrer müssen fürs Tanken tief in die Geldbörse greifen. Das ist ein unerträglicher Zustand”, sagt AK Energie-Expertin Dorothea Herzele. “Der kalte Winter und der schwache Euro sind nicht alleine verantwortlich für die Rekordpreise. Feiertagszuschläge und mangelnder Wettbewerb tun ihr Übriges. Die Mineralölfirmen schreiben trotz Wirtschaftskrise weiter gute Gewinne und die Konsumenten zahlen wieder Rekordpreise. Das geht so nicht!”

Die AK Treibstoffpreis-Analyse zeigt: Die Preise für Diesel und Benzin sind jetzt wieder so hoch wie im Rekordjahr 2008. Für Eurosuper verlangen die Mineralölfirmen derzeit durchschnittlich 1,225 Cent pro Liter, für Diesel durchschnittlich 1,159 Cent pro Liter.

Auf Grund der Preissteigerungen zahlen Autofahrer jetzt für eine Tankfüllung (60 Liter) Eurosuper um sechs Euro mehr als noch im Dezember 2009, für einen Diesel-Tank sogar um acht Euro mehr.

Gegenüber dem vorigen Quartal ist der Eurosuperpreis um 1,8 Prozent (2,2 Cent pro Liter) gestiegen. Der Dieselpreis ging seit September 2010 um 3,3 Prozent (3,7 Cent pro Liter) in die Höhe.

Die Preise sind auf einem hohen Niveau. Die durchschnittlichen Preisunterschiede zwischen den “günstigeren” Bundesländern (Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland und Wien) und den teuersten Bundesländern (Vorarlberg und Tirol) betragen bei Eurosuper drei Cent pro Liter und bei Diesel 3,6 Cent pro Liter.

Auch innerhalb von Wien und sogar innerhalb einzelner Bezirksgrenzen in Wien sind die Preisunterschiede groß: Autofahrer können sich bei Eurosuper zwischen dem teuren ersten Bezirk und dem fünften Bezirk 17,5 Cent pro Liter sparen, bei Diesel 19,2 Cent pro Liter. Innerhalb des zehnten Bezirks zum Beispiel gibt es für Eurosuper einen Preisunterschied bis zu 14 Cent pro Liter – immerhin mehr als acht Euro für eine Tankfüllung. Bei Diesel beträgt die Preisdifferenz allein im ersten Bezirk bis zu 16 Cent pro Liter – also fast zehn Euro für einen Tank.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Spritpreise in Vorarlberg am höchsten
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen