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Spritfresser werden teurer

Und wieder trifft es viele Autofahrer. Ein neues Gesetz, seit 1. Juli in Kraft, treibt die Preise von Neuwagen teils deutlich in die Höhe. Vor allem Spritfresser sind betroffen.

Ein Bonus-Malus-System soll zur bisherigen NoVA (Normverbrauchsabgabe) Autos bestrafen, die einen hohen CO2-Ausstoß haben.

180 Gramm pro Kilometer ist das Richtmaß. Wer darüber liegt, muss zahlen. 25 Euro für jedes zusätzliche Gramm Kohlendioxid macht in Summe einen beachtlichen Aufschlag. Bei einem Range Rover 4,2 schlägt sich die neue NoVA mit fast 5000 Euro zu buche. Da die meisten Auto-Modelle über dem Grenzwert liegen, ist die neue NoVA eine Mehrbelastung.

Bei Autos mit kleinen, verbrauchsarmen Motoren sieht die Sache anders aus. Bei einem CO2-Ausstoß von weniger als 120 g/km gibt es einen Bonus von 300 Euro.

Der Autohandel im Land nimmt die neue NoVA-Regelung gelassen. Viele Hersteller haben längst Modelle im Angebot, die im Verbrauch zurückhaltend sind und so von der Neuregelung profitieren.

Auch beim ÖAMTC ist man mit der NoVA-Reform zufrieden. „Die Maluszahlung wird ab einem CO2-Ausstoß von 180 Gramm pro Kilometer zum Tragen kommen und nicht schon, wie im ursprünglichen Entwurf vorgesehen, ab 160 Gramm“, so Jürgen Wagner vom ÖAMTC in Dornbirn. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Ab 1. Jänner 2010 sinkt die Grenze auf 160 Gramm pro Kilometer. Bis dahin haben die Hersteller Zeit, weiter an umweltschonender Technik zu arbeiten. „Die Automobilkonzerne unternehmen alles, um den Verbrauch zu senken“, ist Manfred Ellensohn, Obmann des Vorarlberger Fahrzeughandels optimistisch.

Keine Förderung mehr

Dieselfahrzeuge hatten bis vor einer Woche einen Bonus für einen Partikelfilter von 300 Euro auf die NoVA erhalten. Auch damit ist nach der Reform Schluss. Damit wird ein weiterer Trend fortgeführt. Manfred Ellensohn: „Vorarlberg war ein Diesel-Land. 2004 lag der Anteil an Diesel-Zulassungen bei 67 Prozent. In den ersten Monaten dieses Jahres sind es nur mehr 51 Prozent“, sieht Ellensohn sparsame Benziner auf der Überholspur.

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