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Sprengstoffspürhund aus Vorarlberg bei EM

Schwarzach - Vorarlbergs einziger Sprengstoff­spürhundführer Alexander Metzler unterstützt mit seinem Diensthund die Einsatzkräfte bei der EURO2008 in den österreichischen Spielorten.

Bereits im Jahre 1998 wurden die ersten Sprengstoffspürhunde der Polizei in Österreich ausgebildet. Zwei Diensthundeführer des Entschärfungsdienstes des Bundesministeriums für Inneres ließen sich in der Hundeausbildungsstätte Bayern Süd in Dachau als Sprengstoffdiensthundeführer ausbilden.

Mittlerweile stehen 41 einsatzbereite Sprengstoffspürhundeführer in Österreich zur Verfügung. Einer davon ist RI Alexander Metzler, Polizeibeamter auf der PI Dornbirn und gleichzeitig Diensthundeführer und Diensthundeführerausbildner in Vorarlberg.

Mit seinem Diensthund „Balzac du Colombophile“ durchlief er zuerst die 2 x 7-wöchige allgemeine Diensthundeausbildung und anschließend die 10-wöchige Spezialausbildung zum Sprengstoffspürhundeführer.

Die Ausbildung erfolgt über den Spieltrieb des Hundes, indem der Mensch ein Spielzeug, z. B. ein “Bringsel” (von wiederbringen) mit geringen Sprengstoffproben präpariert. Der Hund verbindet den Geruch später positiv mit “spielen” und ist so stark motiviert.

Der Sprengstoffspürhund ist ein Hilfmittel des Entschärfungsdienstes und den sprengstoffkundigen Organen bei der Suche nach Sprengstoff sowie unkonventionellen Brand- und Sprengvorrichtungen. Der SPSH findet gewerbliche Sprengstoffe (zB Austrogel, AG 1), militärische Sprengstoffe (zB TNT) und gewisse Selbstlaborate (zB Unkrautex).

Eingesetzt werden Hundeführer und Diensthunde bei Großveranstaltungen, um die Gefahr von Sprengstoffanschlägen schon im Vorhinein zu minimieren, zB bei der Euro 08, bei Minister- und Präsidententreffen.

Quelle: Aussendung der Sicherheitsdirektion

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